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Transportwelt: Externe Kosten: BGL fordert Gleichheit

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) kritisiert den Vorschlag der EU-Kommission zur Anlastung externer Kosten im Verkehrsbereich. Obwohl alle Verkehrsträger und -techniken externe Kosten verursachten, plädiere die EU-Kommission aus Verkehrslenkungsmotiven heraus dafür, nur den Straßengüterverkehr zu belasten. Der BGL verweist darauf, dass die Anlastung externer Kosten nur dann volkswirtschaftlichen Nutzen schaffen könne, wenn die Kosten alle Nutzer nach gleichen Grundsätzen treffe. Anderenfalls komme es zu einer Fehlsteuerung der Märkte, womit dringend benötigte Wachstumsimpulse und die Integration der EU-Wirtschaft behindert würden. Auch die Ausgestaltung der Kommissionspläne im Detail zieht die Kritik des BGL auf sich: So wären nicht nur die bisher mautpflichtigen Fahrzeuge ab 12 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht betroffen, sondern bereits Lkw ab 3,5 Tonnen - und zwar auf dem gesamten Straßennetz. Zusätzliche Luftverschmutzungsgebühren von bis zu 16 Cent pro Kilometer würden sich alleine in Deutschland auf 2,9 Milliarden Euro pro Jahr summieren. Hinzu kämen Lärmgebühren von bis zu zwei Cent pro Kilometer sowie Staugebühren von bis zu 65 Cent pro Kilometer.

Datum

24. Oktober 2008
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