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Transportwelt: EU beschließt CO2-Grenzwerte

Bis 2020 sollen die Flottenemissionen bei leichten Lkw bis 3,5 Tonnen schrittweise auf 147 Gramm CO2 pro Kilometer sinken. Auf diesen Kompromiss einigten sich am Mittwoch sowohl das EU-Parlament, EU-Ratspräsidentschaft und EU-Kommission. Kommenden Montag soll dieser Beschluss nach Abstimmung im Umweltrat auch formell gültig sein. Theoretisch hatten die Unterhändler nur freie Hand bis zur 150-Gramm-Grenze. Doch Frankreich habe bereits jetzt zugesagt, sich mit den vereinbarten 147 Gramm abzufinden. Heute liegt der Durchschnittswert bei 200 Gramm pro Kilometer. Bis spätestens 2017 sollen die Werte bereits auf 175 Gramm absinken. Das EU-Parlament hatte ursprünglich wesentlich strengere Werte von 135 Gramm pro Kilometer gefordert. Doch die drei größten Autoherstellerländer Frankreich, Deutschland und Italien hatten sich gegen die Grenze gewehrt. Die Forderungen nach 135 Gramm kommentierten die Autostaaten Medienberichten zufolge etwas salopp mit den Worten: „Wir sagen, unter 150 geht nichts.“ Schon bei der Pkw-Diskussion hatte Deutschland schon für weniger strenge Werte gesorgt. Auch die Strafen für zu viel CO2 sollen geringer ausfallen. Statt der geplanten 120 Euro pro Gramm würden 95 Euro fällig.

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16. Dezember 2010
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