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Transportwelt: Die Krise trifft das Gewerbe hart

Die Wirtschaftsflaute hat vor der Verkehrsbranche nicht Halt gemacht. Ganz im Gegenteil - das Gewerbe steckt in einer tiefen Krise. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Köln. Demnach haben mehr als die Hälfte der 107 befragten Unternehmen als Folge mangelnder Aufträge ihre Lkw stillgelegt. Im Durchschnitt sanken die Transportaufträge in den ersten drei Monaten um 20 Prozent. Rückgänge von mehr als 40 Prozent mussten etwa sieben Prozent der Umfrageteilnehmer hinnehmen. Insgesamt sind nach Angaben der IHK Köln 273 Lkw abgemeldet - mehr als zehn Prozent aller Fahrzeuge in den Unternehmen. Ganz besonders drückt die Branche die im Durchschnitt um 40 Prozent erhöhte Autobahnmaut. In wenigen Fällen könne die Maut weitergegeben werden. Knapp die Hälfte der Firmen bleibt nach den Ergebnissen der IHK Köln auf ihren Kosten sitzen. 44 Prozent der Umfrageteilnehmer können die Mautmehrbelastung nur zum Teil weitergeben. Die Aussichten für 2009 sind entsprechend verhalten. 65 Prozent der Befragten erwarten weitere Rückgänge. Rund ein Fünftel der Unternehmen reagiert auf die Krise mit Kurzarbeit. Mehr als die Hälfte der Unternehmen entlässt ihre Fahrer. Weniger als ein Drittel setzt die Mitarbeiter frei. 57 Prozent verkleinern den Fuhrpark.

Datum

30. April 2009
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