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Transportwelt: Bund kämpft gegen Verkehrslärm

Die Bundesregierung will den Lärm insbesondere durch den nächtlichen Güterverkehr bis zum Jahr 2020 deutlich senken. Das sieht das zweite Nationale Verkehrslärmschutzpaket vor. Für Straße und Binnenschifffahrt setzt sich der Bund laut Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) das Ziel, an den Brennpunkten eine Lärmminderung von rund 30 Prozent, beim Flugverkehr um 20 Prozent zu erreichen. An Autobahnen und Bundesstraßen will der Bund 1,5 Milliarden Euro in Lärmschutzmaßnahmen investieren. Zudem sollen die Fahrzeuge leiser werden. Bei den Reifen werden deshalb laut Tiefensee die Geräuschgrenzwerte verschärft. Im Schienenbereich werden unter anderem 100 Millionen Euro für 40 Lärmschutz-Pilotprojekte zur Verfügung gestellt. Sie sollen den Schienenlärm bereits dicht am Gleis bekämpfen und dadurch weit weniger ins Ortsbild eingreifen als herkömmliche Lärmschutzwände. Außerdem strebt die Bundesregierung nach Angaben von Tiefensee die Einführung eines lärmabhängigen Trassenpreissystems für Güterzüge bis 2013 an. Dadurch sollen diejenigen belohnt werden, die mit leiser Technik auf der Schiene unterwegs sind.

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Foto: photo 5000/Fotolia.com

Datum

27. August 2009
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