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Transportwelt: Bremer Spediteure kritisieren Tiefensee

Der Verein Bremer Spediteure führt den derzeitigen Engpass bei den Lkw-Parkplätzen auf die schlechte Planung der Bundesregierung zurück. Dem wachsenden Verkehrsaufkommen auf Deutschlands Straßen stünden immer weniger Investitionen in die Infrastruktur gegenüber, sagt Simon Reimer, stellvertretender Vorsitzender des Interessenverbands. Seit der Einführung der Maut im Jahr 2005 steigen die Einnahmen des Bundes aus dieser Quelle laut Reimer Jahr für Jahr an. Trotzdem werde der Etat Tiefensees immer kleiner. Von den 52 Milliarden Euro Mauteinnahmen jährlich fließen laut Reimer nur 12 Milliarden Euro in die Infrastruktur. Nach Ansicht Reimers sind es die Logistikunternehmer und ihre Fahrer, die darunter besonders leiden. Die Fahrer sehen sich laut Reimer der Situation ausgesetzt, entweder im Stau zu stehen, ein Strafmandat wegen Lenkzeitüberschreitung zu kassieren oder auf nicht ordnungsgemäßen Parkplätzen stehen zu müssen. Hätte das Verkehrsministerium früher vorgesorgt, so Reimer, wäre es nie zu dieser Situation gekommen.

Datum

23. September 2009
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