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Transportwelt: BGL: Politik setzt falsche Umweltziele

Umweltziele sollten eine spürbare Reduzierung des Verbrauchs beinhalten. Diese Ansicht vertritt der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL). So könne der Umweltschutz deutlich nach vorne gebracht werden. Laut BGL werden durch die Konzentration auf das Reduzieren von Rußpartikeln und Stickoxiden überholte Schwerpunkte gesetzt und wichtige Umweltpotenziale verschenkt. Bereits mit der Schadstoffklasse Euro 5 sei der Grenzwert für Rußpartikel um 95 Prozent reduziert worden. Stickoxide würden um 87,3 Prozent vermindert. Die Grenzwerte für Euro 6 liegen laut BGL für beide Schadgase nahezu bei einer Nullemission, was nur mit einem enormen technischen Aufwand erreichbar sei. Damit erzielbare, eher marginale Verbesserungen gegenüber Euro 5 seien umweltökonomisch zu teuer erkauft. Zwischen der Verminderung von Schademissionen einerseits und Verbrauchsreduzierungen andererseits bestehe ein technischer Zielkonflikt, da sich niedrigere Emissionen nur mit energieintensiveren Verbrennungstechniken realisieren ließen. Maßnahmen zur Absenkung der Stickoxidemissionen verursachten deshalb einen Anstieg des Kraftstoffverbrauchs.

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Foto: photo 5000/Fotolia.com

Datum

28. Oktober 2008
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