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Studie: Häfen in Bremen glänzen

Eine Studie der HSH Nordbank sieht Bremerhaven in mehreren Kategorien vor dem Hamburger Hafen.

Entscheidend dafür seien die bessere Infrastruktur und nautische Erreichbarkeit. Außerdem könne der Hamburger Hafen nicht von vollbeladenen Großcontainerschiffe angelaufen werden.

Während die bremischen Häfen zusammen mit Antwerpen laut der Online-Ausgabe des Weser Kuriers eine gute Infrastruktur aufweisen, hält die Hälfte der Befragten die Qualität in Hamburg nur für mittelmäßig. Auch im Rahmen eines Rankings, bei dem die Häfen hinsichtlich ihrer nautischen Erreichbarkeit, der Anbindung an Schiene und Straße sowie Abfertigungsqualitäten benotet wurden, liegt Bremerhaven zusammen mit Antwerpen auf Platz zwei – vor dem Hamburger Hafen. An erster Stelle liegt Rotterdam. Daher befürchten Transportunternehmen Defizite für den Logistikstandort Deutschland.

Ein anhaltendes Wachstum der Ladungsmengen in den nächsten Jahren könne zu Kapazitätsengpässen im Hamburger Hafen führen. Laut der Studie kann eine Kooperation zwischen Bremerhaven, Hamburg und dem JadeWeserPort in Wilhelmshaven für Abhilfe sorgen. In der Konsequenz könnte das bedeuten, dass Großcontainerschiffe mit einem Ladevolumen von mehr als 18.000 Standardcontainern (TEU) vornehmlich den JadeWeserPort als einzigen deutschen Tiefwasserhafen anlaufen, um die Defizite auszugleichen. Die Nordbank hat laut Weser Kurier 50 Logistik-Unternehmer befragt.

Autor

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Juliane Bezold

Datum

5. Juni 2015
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