Mercedes Actros, Vorführwagen, Daimler-Werk, Wörth 12 Bilder Zoom

Sternfahrt: Mercedes lässt die Actrosse los

Im 40-Sekunden-Takt verließen gestern 450 Sattelzugmaschinen das Daimler-Lkw-Werk in Wörth. Am kommenden Samstag den 12. November feiern Deutschlands Mercedes-Händler die Einführung des neuen Actros mit ihren Kunden.

Dazu holten die Verkäufer ihren neuen Star persönlich am Herstellungsstandort ab. Die weiteste Tour geht ins etwa 1.000 Kilometer entfernte Stralsund. Die Vorfreude auf das neue Fahrzeug ist nicht nur bei den Händlern groß, es liegen schon zahlreiche Bestellungen vor. Lkw-Chef Hubertus Troska ist trotzdem zuversichtlich, dass Bestellungen, die jetzt eingereicht werden, noch im ersten Quartal des nächsten Jahres zum Kunden kommen. Selbst Krisenzeiten fürchtet Troska nicht: „Wir sind froh, jetzt mit einem so guten Produkt zu kommen, da liegen immerhin gut zehn Jahre Entwicklungszeit hinter uns und das merkt man diesem Fahrzeug an.“

Zu den rund 1.300 angereisten Verkäufern gesellten sich zahllose Kollegen aus den umliegenden Fertigungshallen. Auch sie wollten sich das Schauspiel nicht entgehen lassen. Vor der Startrampe ließ die Cowboy-Gang Bosshoss ihre harten Gitarrenriffs über den Platz schallen. Den Beat nutzte auch eine Gruppe luftig bekleideter Tänzerinnen, die den Zuschauern bei fünf Grad Celsius ordentlich einheizte. Gleichzeitig stellte Moderator Harry Flint die Besatzungen jedes einzelnen Lkw vor und hielt noch dazu 450 verschiedene Sprüche für jedes Team bereit – auch eine Leistung. Die Vorführflotte rollte natürlich nicht direkt vom Band auf die Straße, sondern wurde in der Woche vorher auf die Räder gestellt. „Der letzte ging wahrscheinlich am Samstag hier durch“, erzählt ein Mercedes-Werker, der die Antriebswelle des neuen Actros montiert.

Ein besonderes Highlight zur Vorstellung des neuen Fernverkehrswagens hat sich die Mercedes-Benz-Niederlassung Ravensburg ausgedacht: Dort wird am kommenden Samstag die örtliche Feuerwehr in Form einer spektakulären Rettungsübung demonstrieren, wie sie im Falle eines Unfalles so eine hochfeste Kabine auseinanderschneidet.

Andreas Techel, Chefredakteur

Autor

Foto

Thomas Küppers

Datum

9. November 2011
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