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Speditions- und Logistikbranche: Zahl der Insolvenzen geht zurück

Von Januar bis November 2013 haben Speditionsunternehmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 8,6 Prozent weniger Insolvenzverfahren gemeldet.

In diesem Zeitraum waren nach Angaben des Deutschen Speditionsverbands (DSLV), der sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamts bezieht, insgesamt 2.861 Beschäftigte von den Verfahren betroffen. Die ausstehenden Forderungen betrugen insgesamt 178,4 Millionen Euro.

Im November 2013 ging die Insolvenzrate der Speditionsunternehmen um 16,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurück. Betroffen waren davon laut DSLV 51 Beschäftigte.  Auch im gewerblichen Güterkraftverkehr ging die Zahl der Insolvenzen von Januar bis November 2013 zurück. Nach Angaben des DSLV beantragten 1,6 Prozent weniger Güterkraftverkehrsunternehmen als im Vorjahreszeitraum ein Insolvenzverfahren. 5.660 Mitarbeiter waren bei diesen Unternehmen beschäftigt. Die Gläubiger der betroffenen Firmen fordern rund 246,2 Millionen Euro ein. Im November 2013 stagnierte die Zahl im Vergleich zum Vorjahresmonat. Betroffen waren 304 Beschäftigte, die voraussichtlichen Forderungen beliefen sich auf 13,2 Millionen Euro.

Gesamtwirtschaftlich gehen Insolvenzen um 8,4 Prozent zurück

Für die Gesamtwirtschaft meldeten laut DSLV die Insolvenzgerichte von Januar bis November 2013 8,4 Prozent weniger Insolvenzverfahren. Die voraussichtlichen Forderungen beziffern sich auf 22,9 Milliarden Euro. In diesen Unternehmen waren 161.990 Mitarbeiter tätig. Im November 2013 war im Vergleichsmonat ein Rückgang von 7,3 Prozent an insolventen Unternehmen zu verzeichnen. 11.158 Beschäftigte arbeiteten in diesen Firmen, die Gläubiger stellen voraussichtlich Forderungen in Höhe von 1,7 Milliarden Euro.

Susanne Spotz, ETM online

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Foto: Torsten Zimmermann/WWW.TOZIGRAFIE.DE

Datum

21. Februar 2014
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