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Spedition Würfel: Bis auf den letzten Millimeter

Der Lkw rollt die Autobahn entlang. Im Radio läuft die Lieblings-CD als plötzlich der Verkehrsfunk die Musik unterbricht. "Achtung, Reifenteile auf der Fahrbahn", lautet die Warnung.

Diese gehört zu den häufigeren Meldungen im Radio. Für Verkehrsteilnehmer ist Vorsicht geboten. Die Reste einer Reifenpanne sind gefährliche Hindernisse auf der Autobahn. Außerdem sind sie für Straßendienste regelmäßig ein Ärgernis, das sie mit hohem Aufwand beseitigen müssen.

Falscher Reifendruck ist häufigste Reifenpanne

Dabei ließen sich die meisten Reifenpannen vermeiden. Mit Abstand häufigste Ursache ist der falsche Reifendruck, gefolgt von Vorschäden am Reifen und abgefahrenem Profil. Regelmäßige Kontrolle der Reifen schafft da Abhilfe. Für Fahrer und Spediteure ist das aber eine Aufgabe, die mit hohem Zeitaufwand verbunden ist und die mitunter auf der Strecke bleibt. Das gilt umso mehr für große Flotten, bei denen Fahrer häufig die Fahrzeuge wechseln.

Die Continental-Service-Partnern überwachen die Qualität der Reifen

Der Reifenhersteller Continental begegnet diesem Problem mit seinem Flottenservice Conti 360 Grad. Speditionen mit eigenen Fuhrparks können damit die Überwachung der Reifen an ihren Fahrzeugen in die Hände von Continental-Service-Partnern legen. "Alle drei Monate wird unsere gesamte Flotte überprüft", sagt der technische Leiter des Fuhrparks bei der Spedition Würfel, Axel Goll.

Das Bremer Logistikunternehmen arbeitet seit dem Jahr 2009 mit Continental zusammen. "Wir hatten früher häufiger Reifenpannen", erinnert sich Goll. Im vergangenen Jahr seien es gerade mal fünf oder sechs bei allen rund 150 Fahrzeugen gewesen. Der Flottenservice und die hochwertigen Reifen sparten ihm viel Zeit und Ärger, erklärt Goll. Das rechne sich auch für das Logistikunternehmen.

Vier bis fünf Reifen braucht Würfel für jedes Fahrzeug jährlich. Wann der ideale Zeitpunkt zum Wechseln ist, sieht Techniker Goll anhand der Software, die zum Flottenmanagement gehört. "Wir können unsere Reifen bis auf den letzten erlaubten Millimeter runterfahren", sagt Goll. Dann erst disponiere er mit seinem Ansprechpartner bei Conti den Reifenwechsel. "Ich habe immer den gleichen Ansprechpartner und der weiß, was ich möchte", erläutert Goll. Alle Fahrzeuge der Spedition Würfel sind mit Kennzeichen, Wagennummer, Fahrernamen und der jeweiligen Mobilfunknummer des Fahrzeugs bei Continental hinterlegt. Außerdem definiert Goll für jeden Lkw Reifen, die die Conti-Service-Partner aufziehen sollen, wenn nötig.

Die Reifen werden auf Parkplätzen oder Verladestellen gewechselt

Ist es Zeit einen Reifen zu wechseln, erteilt Goll den Auftrag an Continental. Danach setzt sich das Flottenmanagement mit dem Fahrer des Lkw in Verbindung und spricht einen geeigneten Termin für den Reifenwechsel ab. Dafür muss der Lkw noch nicht einmal zu einem Service-Partner fahren. Der Service-Partner kommt zum mit dem Reifen zum Lkw. "Wir wechseln unsere Reifen meistens auf Parkplätzen oder Verladestellen, wenn die Fahrer ohnehin warten müssen", sagt Goll. So würden Fahrer und Fahrzeug keine Zeit auf der Tour verlieren. Dafür einen nahe gelegenen Service-Partner zu finden, sei kein Problem, sagt Goll. Die gebe es in ganz Europa. Allein in Deutschland arbeitet Conti mit mehr als 1.200 Partnern zusammen, die den garantierten Serviceumfang ableisten. Dazu gehören neben Reifenwechsel auch Reparatur und Nachschneiden.

Das Callcenter von Conti 360 Grad meldet sich beim Fahrer des Pannenfahrzeugs

Was aber, wenn doch einmal eine Reifenpanne passiert? Conti garantiert mit dem Conti 360 Grad Breakdown Service Mobilität binnen vier Stunden. In einigen europäischen Ländern, darunter Deutschland, Österreich und die Benelux-Länder, ist der Lkw schon nach höchstens drei Stunden wieder fahrbereit. Um im Vorfeld der Reparatur alle relevanten Fragen zu klären, meldet sich das Callcenter von Conti 360 Grad beim Fahrer des Pannenfahrzeugs. Sprachbarrieren gibt es keine, denn in der Münchner Telefonzentrale des Flottenmanagers gibt es 24 Stunden am Tag kaum eine europäische Sprache, die nicht mindestens ein Mitarbeiter spricht.

Für Würfel-Mann Axel Goll gibt es kaum Argumente gegen den Service Conti 360 Grad. Die Dienstleistung mit denen von anderen Herstellern zu vergleichen, kommt für ihn derzeit nicht in Frage. "Wegen wenigen Euro ein funktionierendes System umstellen, macht aus meiner Sicht keinen Sinn", betont Goll. Die Mitarbeiter von Conti 360 Grad hören das sicherlich gerne und die anderen Verkehrsteilnehmer auf deutschen Straßen wohl lieber, als Warnmeldungen wegen Reifenteilen auf der Fahrbahn.

Übersicht zu Conti 360 Grad

Der Flottenservice Conti 360 Grad setzt sich aus fünf Aspekten zusammen:
1. Fitment Service: Conti berät Kunden bei der Auswahl der Neureifen und sorgt für fachgerechte Montage.
2. Fleet Check: Regelmäßige Reifendrucküberwachung gehört ebenso zum Service wie Profiltiefenmessung.
3. Breakdown Service: Im Pannenfall sorgt Conti 360 Grad europaweit binnen vier Stunden dafür, dass Lkw wieder mobil sind. In manchen Ländern Europas garantiert Conti Mobilität innerhalb von drei Stunden.
4. Casing Management: Gebrauchte Karkassen sind ein wertvoller Rohstoff. Deshalb kauft Conti runderneuerungsfähige Karkassen an, unbrauchbare werden fachgerecht entsorgt.
5. Fleet Reporting: Conti stellt im Internet alle Informationen zum Flottenmanagement für Kunden zur Verfügung, inklusive aller Kosten die durch den Service angefallen sind.

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Würfel

Datum

21. März 2012
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