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: Spedition Boll testet Diesel-Sparwunder

Rund 12 Prozent Diesel spart ein aerodynamisch optimierter Sattelzug verglichen mit einem Standard-Lastzug.

Das ist der Zwischenstand im Praxistest der Meppener Spedition Boll nach mehr als 25.000 Kilometern. Der Sattelzug aus einem Mercedes Actros 1841 und dem Ecoliner von Krone kommt im Fernverkehr bei einer durchschnittlichen Auslastung von 30 Tonnen mit 25,6 Liter auf 100 Kilometern aus. Um die Zugmaschine besonders windschlüpfig zu gestalten, setzt Boll das mittelgroße L-Fahrerhaus ein und verzichtet daran auf Sonnenblenden oder sonstige Anbauten sowie auf den Frontspiegel. Als Ersatz für den Spiegel dient eine Kamera. Hinzu kommt noch eine Supersingle-Bereifung auf der Antriebsachse. Vorbild für die Boll-Zugmaschine war der Versuchstruck mit dem Mercedes-Benz auf der Teststrecke im italienischen Nardo eine Verbrauchs-Rekordfahrt absolvierte und sich ins Guinness-Buch der Weltrekorde eintrug. Der Ecoliner ist ein aerodynamisch günstiger Standard-Curtainsider mit verkleidetem Unterboden und Seitenflanken sowie mit einer Plane ohne Gurtschlösser. Als Vergleichsfahrzeuge dienen zwei Mercedes Actros 1841 sowie zwei MAN TGX mit vergleichbarer Leistung und herkömmlichen Planenaufliegern dahinter. Die Vergleichszüge benötigten durchschnittlich 29,2 Liter auf 100 Kilometer. Einen ausführlichen Bericht zum Test der Spedition Boll lesen Sie in Ausgabe 5/2010 von lastauto omnibus. Text: Thomas Rosenberger Datum: 09.03.2010

Datum

9. März 2010
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