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Servicecenter Fischer Weilheim: Allrounder zum attraktiven Preis

Das markenoffene Nutzfahrzeug-Servicecenter von Fischer Weilheim bietet reichlich Service zum attraktiven Preis.

Wolfgang Maier muss lange überlegen und zuckt dann mit den Schultern: Dem Leiter des Servicecenters fällt einfach nichts ein, was die Monteure in der Werkstatt von Fischer Weilheim nicht erledigen. Im Laufe der Jahre hat sich das Servicecenter zu einem Allround-Dienstleister für Nutzfahrzeuge sowie Bau- und Landmaschinen entwickelt. Das Servicecenter gehört zum Bauunternehmen Fischer Weilheim, welches rund 80 eigene Lkw betreibt, dazu etwa 80 Pkw sowie Dutzende Baumaschinen – von der Rüttelplatte bis zum 70-Tonnen-Bagger. Alle Fahrzeuge werden hier gewartet: "Der Anteil liegt bei etwa 60 Prozent Eigen- zu 40 Prozent Fremdaufträgen", sagt Wolfgang Maier. Sein Ziel ist ein Verhältnis von rund 50 : 50 und das sollte klappen, denn das Serviceangebot lässt kaum Wünsche offen.

Die Werkstatt teilt sich in zwei Bereiche: Die Lkw- sowie die Bau- und Landmaschinen-Halle sind räumlich getrennt, in jeder Abteilung sind jeweils rund 30 Mitarbeiter beschäftigt. "Mittlerweile sind Fahrzeuge und Technik so verschieden, da kann ein Kfz-Mechatroniker kaum an einer Bau- oder Landmaschine arbeiten, und ein Bau- und Landmaschinenmechaniker nicht an einem modernen Lkw", erklärt Maier.

Grundsätzlich markenoffene Werkstatt

In erster Linie erledigen die Mitarbeiter klassische Service- und Reparaturarbeiten. Zwar werden, bedingt durch den Fischer-Weilheim-Fuhrpark, hauptsächlich Lkw von Mercedes-Benz gewartet, grundsätzlich ist die Werkstatt aber markenoffen und dementsprechend ausgestattet. "Wir haben Diagnosegeräte für fast alle Marken und können alle Ersatzteile bestellen", sagt Wolfgang Maier. Der Stundensatz der Freien Werkstatt liegt unter dem einer Vertragswerkstatt, am Service wird aber nicht gespart.

"Wir überzeugen durch Qualität und die Kunden kommen immer wieder", sagt Maier. Während viele Werkstätten den Reifenservice mittlerweile auslagern, kümmern sich hier drei Monteure ausschließlich ums schwarze Gummi. Der Betrieb ist von Tip-Top zertifiziert und erledigt auch Reifenreparaturen mit Flicken sowie Nachschneidearbeiten. Sogar der Wettbewerb lässt hier Reifen wechseln. "Viele Kunden kommen eigentlich nur zum Reifenservice oder zum Schweißen, lassen dann aber gleich noch eine Wartung machen", berichtet der Servicecenter-Leiter. Schweißen gehört zum Alltag bei Fischer Weilheim. Besonders bei den Baumaschinen ist der Verschleiß groß: Die Baggerschaufeln stehen alle paar Wochen in der Werkstatt, um die Verschleißplatten zu erneuern.

Eigener Fuhrpark wird ständig weiter verjüngt

Im harten Baustellenbetrieb leiden auch die Hydraulikschläuche der Maschinen, daher investierte die Werkstatt in eine Maschine für die Hydraulikschlauch-Fertigung. Seit Kurzem ist eine Dieselpartikelfilter-Reinigungsanlage in Betrieb; bei der großen Anzahl eigener Lkw lohne sich das, sagt Maier. Obendrein investierte die Firma auch in die Zukunft, denn der eigene Fuhrpark wird durch neue Euro-6-Fahrzeuge immer weiter verjüngt. Im großen Sandstrahl- und Lackierbereich werden zu 80 Prozent Fremdkundenfahrzeuge bearbeitet, vor allem neue Baumaschinen wie Raupen und Bagger lackiert das Team in die gewünschte Firmenfarbe um.

Ergänzt wird das Serviceangebot durch Klima- und Scheibenservice, Achsvermessung, Rahmenrichten, Durchführung aller gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen inklusive UVV-Prüfungen unter anderem für Kran, Kipper und Ladebordwände – kein Wunder, dass Wolfgang Maier eingangs lange überlegen musste, was seine Monteure nicht können.

Azubis werden meist übernommen

Als eine von nur wenigen Werkstätten darf das Servicecenter die HU und SP selbst durchführen – der Betrieb ist als Eigenüberwacher zertifiziert. Derzeit beschäftigt das Servicecenter 61 Mitarbeiter, dazu kommen zehn Azubis für die Bereiche Kfz-Mechatroniker, Bau- und Landmaschinenmechaniker sowie Fachkraft für Lagerlogistik.

Die Azubis werden meist übernommen, denn laut Wolfgang Maier ist es nicht leicht, gutes Personal zu finden: "Die Arbeit am Lkw ist hart, manchmal schmutzig, und die Industrie ist natürlich der Wettbewerb. Viele junge Leute wollen lieber etwas anderes machen." Bei Fischer Weilheim wären sie jedoch gut aufgehoben, das Servicecenter erhielt 2015 eine Auszeichnung als bester Ausbildungsbetrieb in der Gegend.

Autor

Foto

Mathias Heerwagen

Datum

11. Oktober 2016
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