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See- und Binnehäfen: Dobrindt legt nationales Hafenkonzept vor

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat ein Konzept vorgelegt, das für die kommenden zehn Jahre Ziele der Hafenpolitik definieren soll. 

Dieses hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) nun beschlossen. Die im Konzept enthaltenen Maßnahmen gelten demnach für alle an der Schifffahrt beteiligten Akteure, wie Bund, Länder und Kommunen sowie die Hafen- und Logistikwirtschaft. Wesentliche Ziele des Nationalen Hafenkonzepts sind laut BMVI hafenbezogene Infrastrukturen bedarfsgerecht auszubauen, die Häfen besser zu vernetzen und den Umweltschutz zu stärken. Dazu tragen beispielsweise alternative Kraftstoffe oder Offshore-Windkraftwerke bei. Im Hafenkonzept seien überdies auch konkrete Maßnahmen vereinbart. Demnach will das Ministerium mit dem Auf- und Ausbau von Breitbandnetzen die Hafenwirtschaft digitalisieren. Noch 2016 starte ein Förderprogramm für innovative Hafentechnologien mit einem Volumen von 20 Millionen Euro. Ein weiteres, 350 Millionen Euro schweres Ausbauprogramm widme sich der Schienenanbindung von Häfen und soll bei der landseitigen Anbindung Engpässe abbauen. Ebenso wolle man Engstellen an den seewärtigen Zufahrten beseitigen. Hier führt das BMVI als Beispiel im Seeverkehr die Fahrrinnen der Unter- und Außenelbe an sowie für den Binnenverkehr den Mittel- und Niederrhein.  

Ford Transit Custom

Autor

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Matthias Rathmann

Datum

20. Januar 2016
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