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Schmitz Cargobull: Weniger Gewicht und reduzierter Verbrauch

Schmitz Cargobull wird mit schwerem Gepäck auf die IAA in Hannover kommen. Auf der Nutzfahrzeugmesse präsentiert der Fahrzeughersteller Auflieger, Anhänger und Motorwagen-Aufbauten. Zielrichtung der Neuentwicklungen: Reduzierter Kraftstoffverbrauch und weniger Gewicht.

Durch Entspannen am Heckportal oder an der Stirnwand „faltet“ sich die
Plane des neuen Curtainsider S.CS Mega ziehharmonikaartig beim Verschieben auf. Geführt ist sie von kugelgelagerten Stahlrollen im oberen Dachholm und am Chassisrahmen. Bei formschlüssiger Ladung ist keine weitere Ladungssicherung notwendig. Das sogenannte Speed-Curtain-System verzichtet auf seitliche Rungen oder Steckbretter. Alle Planenspanner lassen sich vom Fahrbahnniveau aus bedienen, so dass der Fahrer nicht auf die Ladefläche steigen muss.

Die 30 Paar Zurrösen sind alle im Außenrahmen platziert. Der rückwärtigen Ladungssicherung dienen Sperrstangen mit Ladungssicherungsschienen im
Boden und in der Dachkonstruktion. Der Curtainsider erfüllt die Forderungen nach DIN EN 12642 Code XL, der VDI-Richtlinie für den Getränketransport und der DL-Richtlinie 9.5 für den Transport von Ladegut auf Ladungsträgern. Auf Wunsch gibt es den Sattelcurtainsider künftig mit einem neuen Boden. Er besitzt einen höheren Gleit-Reibbeiwert von 0,6 μ, den eine Kunststoffbeschichtung gewährleistet.

Eine Reihe von Detailverbesserungen hat der Hersteller seinem Tiefkühlauflieger S.KO COOL angedeihen lassen. Dazu gehören ein geringeres Eigengewicht und ein einfacheres Handling. So ermöglicht die neue, wandintegrierte Doppelstockverladeeinrichtung den Transport von 66 Europaletten. Die Gewichtsersparnis erreichte Schmitz Cargobull mit form- und funktionsoptimierten Profilen. Die Doppelstockbalken können in einem diagonalen Zug in die richtige Position gebracht werden. Der flexiblen Fixierung der Balken und somit der Europaletten auf der zweiten Ebene dient eine zusätzliche mobile und waagerechte Ladungssicherungsschiene. Werden die Balken nicht verwendet, schiebt sie der Fahrer unter das Dach. Der Deckenverdampfer ist in das Dach teileingelassen, was der lichten Durchfahrtshöhe (plus rund 40 Millimeter) zugutekommt.

Weiter wird in Hannover der Prototyp eines von Schmitz Cargobull entwickelten Kühlgerätes zu sehen sein. Die  Kältemaschine ist  mit dem neuen TCI (TrailerConnect Interface) ausgestattet, das den bisherigen Temperaturschreiber ersetzt. Das System meldet über die Trailer-Telematik alle relevanten Daten an den Spediteur, den Verlader oder Empfänger.

Ab einem Eigengewicht von fünf Tonnen ist der neue Kipper S.KI LIGHT zu bekommen. Die Stahlrundmulde mit torsionssteifem, geschweißtem Stahlchassis weist somit eine ähnliche Nutzlastkapazität wie eine Aluminium-Kastenmulde auf. Mit einer Bodenstärke von vier Millimeter und einer Seitenwandstärke von 3,2 Millimeter lässt sich auch leichter Abbruch und Schotter bewegen. Weiter verbesserte Schmitz Cargobull die Anschlusskonsole und die Planenbedienung.


Andreas Wolf lastauto omnibus

Autor

Foto

Schmitz Cargobull

Datum

17. August 2012
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