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Schmitz Cargobull: Trailerproduktion in China beginnt

Zeitgleich zur IAA beginnt am Schmitz-Cargobull-Standort Wuhan die Trailerfertigung. Vorstand Andreas Schmitz über die genauen Pläne des Fahrzeugbauers.

Noch in diesem Jahr, also zwei Jahre nach Unterzeichnung des Joint-Venture-Vertrags mit der Dongfeng Motor Group, will Schmitz Cargobull (SCB) die ersten 500 Trailer aus chinesischer Produktion an den Kunden bringen. Produktionsbeginn ist gleichzeitig zur IAA. Bis Ende des Jahres sollen in Wuhan 250 Mitarbeiter beschäftigt sein. Das sagt Vorstand Andreas Schmitz. Insgesamt haben die Partner 100 Millionen Euro investiert. Im für SCB relevanten Marktsegment werden in China jährlich 175.000 bis 200.000 Auflieger zugelassen. Rund 90 Prozent der Transportunternehmer sind laut Schmitz selbstfahrende Unternehmer. Wobei der Vorstand davon ausgeht, dass sich dort wie in Europa auch größere Transportunternehmen bilden. Bis 2018/2019 peilt SCB einen Marktanteil von zehn Prozent an. Das Werk Wuhan verfügt über eine Kapazität von 40.000 Einheiten. Die Fahrzeuge für China verfügen zwar ebenfalls über rollierte Längsträger, die Gemeinsamkeiten mit den hiesigen Produkten halten sich aber ansonsten arg in Grenzen. Zum Einsatz kommen dort beispielsweise blattgefederte und zwillingsbereifte Achsen. Die Nutzlasten betragen um die 50 Tonnen. Der Aufbau ist ein sogenanntes Gridmesh, also Gitternetz. Mit diesen Fahrzeugen werden nahezu alle Produkte befördert. Einen entsprechenden Trailer stellt SCB auch auf der IAA aus.

Thomas Rosenberger lastauto omnibus Chefredakteur

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Schmitz Cargobull

Datum

15. August 2014
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