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Schmitz Cargobull AG: Verkehrsminister besichtigt Stammwerk

Der ständig wachsende Straßengüterverkehr im Land ist eine der größten Baustellen von Michael Groschek, Minister in Nordrhein-Westfalen für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr.

„Leichtbau, Aerodynamik und Telematik können einen deutlichen Beitrag zur Entlastung unserer Infrastruktur leisten und die Effizienz der Transportketten steigern“, sagte der Minister während seines Besuches mit der anschließenden Besichtigung der neuesten Fertigungslinie im münsterländischen Altenberge. „Schmitz Cargobull leistet mit seinen Innovationen – wie der neuen Langträgerfertigung für die neue Trailergeneration GENIOS – auch in der Produktion einen konsequenten Beitrag zur Nachhaltigkeit.“

Im Rahmen der auf dem Rundgang vorgestellten neuen Fertigungstechnologie wird der Langträger kalt verformt. Das herkömmliche Schweißen wird weitgehend abgelöst. Das weltweit einmalig neue Verfahren hat wesentliche Vorteile sowohl im Produktionsprozess, als auch für die Fahrzeugqualität und die Umwelt. Materialbeeinträchtigungen in Folge der hohen Wärme, die beim Schweißen entsteht, werden vermieden. „Der Träger aus einem Stück erhöht die Qualität und Präzision. Auch die Geräuschemission im Fertigungsablauf sowie der Energieaufwand werden deutlich reduziert“, erklärte Entwicklungsvorstand Roland Klement während des Rundgangs. Allein in die eigenständige Entwicklung der neuen Technologie hat Schmitz Cargobull über zehn Millionen Euro investiert.

Hoch interessiert zeigte sich der Minister auch an den anderen Innovationen zur Effizienzsteigerung, die der Vertriebsvorstand Ulrich Schöpker präsentierte. Über die gesamte Fahrzeugpalette hinweg hat der Trailerhersteller in den zurückliegenden Jahren vor allem bei der Gewichtsreduzierung, Aerodynamik und optimalen Laderaumgestaltung große Fortschritte erzielt. „Auch mit unserem kompletten Dienstleistungspaket „rund ums Fahrzeug“, helfen wir dem Spediteur oder Logistiker die Kosten transparent zu halten. Damit kann er sich auf ein optimales Transport-Management konzentrieren, während Schmitz Cargobull sich um das Fahrzeug verantwortlich kümmert“, so Ulrich Schöpker.  Das wartungsfreie und verschleißarme Achsaggregat, der SPEED CURTAIN (eine innerhalb von 35 Sekunden schnell zu öffnende oder schließende Plane), auf die Bahn oder das Schiff verladbare Trailer sowie das neue Kühlsystem für den Trailer, sind weitere Innovationen, die auf die Kundenbedürfnissen im täglichen Transportgeschäft abzielen.

Verkehrsminister Groschek ermutigte die Ingenieure und Mitarbeiter von Schmitz Cargobull, weiter an der ständigen Optimierung der Fahrzeuge und der nachhaltigen Produktion zu arbeiten. „Der Verkehr wird in den kommenden Jahren, insbesondere in Nordrhein-Westfalen, weiterhin wachsen. Deshalb benötigen wir gerade hier in Nordrhein-Westfalen High Tech-Unternehmen wie Schmitz Cargobull, die uns helfen, zum einen den Warenstrom möglichst optimal zu transportieren und zum anderen, zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen.“

Datum

18. August 2014
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