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Sanierung von DB Cargo: Widerstand gegen Grubes Sparpläne wächst

Der Widerstand gegen das Sanierungskonzept von Bahn-Chef Rüdiger Grube für die Güterbahn DB Cargo wächst. Die Bahn will 215 ihrer 1.500 Güterverkehrsstellen nicht mehr bedienen. eurotransport.de hat die entsprechenden Streichlisten.

Der Betriebrat hat Medienberichten zufolge angekündigt, am 8. Juni vor dem Bahn-Tower in Berlin mit Flugblättern gegen das mit der Unternehmensberatung McKinsey erarbeitete Konzept "Zukunft Bahn" zu protestieren. An dem Tag entscheidet der Konzernaufsichtsrat über die Pläne, die drastische Einschnitte zur Kostenreduktion vorsehen. Unter anderem hatte die Bahn durchblicken lassen, 215 von insgesamt 1.500 Güterverkehrsstellen in Deutschland nicht mehr zu bedienen. Der Betriebsrat befürchtet in Zusammenhang mit den Einsparungen bei DB Cargo einen Abbau von mindestens 3.000 der 31.000 Stellen bis 2020 und spricht von einem geplanten Kahlschlag.

DB Cargo in den roten Zahlen

Die Güterbahn von Jürgen Wilder hat im vergangenen Jahr rote Zahlen geschrieben, konkret einen Fehlbetrag von 183 Millionen Euro. Im Jahr zuvor fiel das Ergebnis um 229 Millionen Euro höher aus. Wilder hat das Ziel ausgegeben, ab dem Jahr 2018 wieder ein Prozent stärker zu wachsen als der Markt und über mehr Qualität und Produktivität wieder in die schwarzen Zahlen zurückzukehren. Er betont, dass die Bahn keine Schrumpfbahn werden wolle und schließt bei den Einsparungen betriebsbedingte Kündigungen aus.

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Kostenlos herunterladen Diese Stellen sind betroffen (PDF)
Matthias Rathmann, trans aktuell Chefredakteur

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Ilona Jüngst

Datum

25. Mai 2016
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