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Foto: Volvo, Matthias Rathmann, Montage Jan Grobosch

Russland

Carnet-TIR-Verfahren bleibt bestehen

Transporte nach und durch Russland können bis zum 1. Juni 2014 weiterhin unter Carnet TIR-Verfahren durchgeführt werden.

Darauf haben sich nach Angaben des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV) der russische Zoll und der russische Verband der internationalen Transportunternehmen ASMAP verständigt. Demnach haben die Parteien auf einer Konferenz in Moskau beschlossen, dass das Carnet-TIR-Verfahren in Russland über den 1. Dezember hinaus weiter angewandt wird. Bis zum 1. Juni 2014 müssen laut DSLV der russische Zoll und die ASMAP eine Lösung der aufgetretenen Probleme und ungeklärten Fragen gefunden haben. Für das deutsche Speditions- und Logistikgewerbe sei die Einigung begrüßenswert, so der DSLV. Für Unternehmen bedeute dies zunächst, dass Transporte wie gehabt durchgeführt werden können.
Die russische Zollbehörde hatte in diesem Jahr eigenmächtig die TIR-Bestimmungen verschärft. Das oberste Arbitragegericht der russischen Föderation hat der Klage des ASMAP im Juli dieses Jahres (Verband der internationalen Straßentransporteure) stattgegeben und den Forderungen der russischen Zollbehörde nach schärferen TIR-Bestimmungen widersprochen.

Susanne Spotz, ETM online

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Datum

28. November 2013
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