Magirus 180 D Zoom

Rückblick 1967: Magirus 180 D im Test

Mit der Umstellung der Lastwagenproduktion auf Direkteinspritzer-Motoren vollzog sich auch eine kräftige Erweiterung des Typenprogramms im Ulmer Magirus-Werk, berichtet die lastauto-omnibus 1/1967.

Die leichten, mittleren und schweren Frontlenker machten den Anfang, während die Hauber für Baustelle und Offroad erst noch folgen. Ein Baukastensystem, bestehend aus luftgekühlten V-Motoren mit sechs, acht und zehn Zylindern, bietet nun ein breites, eng gestuftes Leistungsband, das die Kundenwünsche und gesetzlichen Vorgaben optimal abdeckt. Als bestes Beispiel betrachtet Testredakteur Köbberling den Magirus 180 D 12 FL, einen mittelschweren Lkw (12 t) mit kippbarer Kabine, 180 PS und 28 Tonnen Zuggesamtgewicht.

Dem Motor attestiert Köbberling Sparsamkeit und eine bemerkenswerte Laufruhe. Das Fahrerhaus gibt es in kurzer und langer Fernverkehrsausführung mit Platz für zwei Liegen. Die Innenausstattung sei zweckmäßig und die Atmosphäre wohnlich. Wünschenswert seien jedoch eine Beifahrersonnenblende und größere Aschenbecher.

Johannes Roller, Redakteur FERNFAHRER

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Magirus

Datum

12. Januar 2017
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