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Foto: Renault Trucks

Renault Trucks

Motor aus dem 3D-Drucker

Die Entwickler von Renault Trucks arbeiten derzeit daran, Motoren mit dem 3D-Metall-Druck-Verfahren zu fertigen. 

Erster Schritt ist das Konzept eines Prototyps der Motoren-Baureihe DTI 5 – einem Vier-Zylinder nach Euro-6-Norm, der aktuell in den Verteiler-Lkw der D-Baureihe mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 18 Tonnen zum Einsatz kommt. Die Leistungsstufen des DTI 5 reichen dabei von 210 bis 240 PS. Nach Angaben von Renault Trucks wurden Kurbelschwingen- und –träger bereits nach der sogenannten additiven Metallfertigung hergestellt und 600 Stunden lang erfolgreich auf dem Prüfstand erprobt.

"Das Ziel dieses Projekts besteht darin, die positiven Auswirkungen der additiven Metallfertigung auf die Größe und das Gewicht des Motors nachzuweisen. Aufgrund dieses Verfahrens haben wir das Gewicht eines Vier-Zylinder-Motors um 25 Prozent, das heißt um 120 Kilogramm, reduzieren können",  erklärt Damien Lemasson, Projektleiter bei Renault Trucks. Damit einher ging auch die Reduzierung einzelner Motorenkomponenten – beim DTI-5-Motor laut Hersteller um 200 Teile und damit um 25 Prozent. 

Dies dient nicht nur der Produktionsoptimierung. Für Transportunternehmen bringt der 3D-Druck laut Renault Trucks eine Reihe von Vorteilen mit sich. Hauptargument für den Motor aus dem 3D-Drucker sei eine Senkung der Gesamtbetriebskosten durch das verringerte Motorengewicht, das wiederum höhere Nutzlasten und damit geringere Spritverbräuche ermögliche.  

Knut Zimmer

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Datum

23. Januar 2017
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