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Quartalszahlen: MAN SE setzt auf Digitalisierung

Auf der Hauptversammlung von MAN zeigte sich Joachim Drees, Vorsitzender des Vorstands von MAN SE zufrieden mit der Entwicklung des Konzerns. Im ersten Quartal seien deutlich mehr Busse und Lkw verkauft worden als im Vorjahrsquartal.

Für das Gesamtjahr geht Drees davon aus, dass die Weltwirtschaft trotz einiger Unsicherheiten etwas stärker wächst als 2015. Risiken für eine Fortsetzung des Wachstums sehe man vor allem in strukturellen Defiziten, geopolitischen Konflikten und der Entwicklung des Ölpreises. Für die MAN Gruppe resultiere daraus ein Umsatz leicht unter Vorjahresniveau. Operatives Ergebnis und Operative Rendite, so die Prognose, sollen deutlich über dem Niveau von 2015 liegen.

Digitale Mehrwertdienste

Der MAN-Chef bezeichnete die Digitalisierung als eine der größten Herausforderungen für das Unternehmen, da sie das Geschäft grundlegend verändere.Er sei davon überzeugt, dass sich MAN künftig nicht mehr nur über die reine Hardware, sondern zunehmend auch über digitale Mehrwertdienste vom Wettbewerb absetzen werde. Man habe die Zeichen der Zeit erkannt und setze verstärkt auf die Entwicklung digitaler Produkte und Dienstleistungen. So will MAN bereits jetzt schon (mit Einverständnis der Kunden) individuelle Lkw-Daten analysieren. Damit könne man zum Beispiel den Spritverbrauch per Fernanalyse beobachten und in Echtzeit sagen, wo sich ein Lkw gerade befindet. Das sei aber nur der Anfang.

Andreas Wolf lastauto omnibus

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MAN

Datum

15. Juni 2016
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