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Premiere Volvo FMX: "Der Beste für die Baustelle"

Volvo hat während der Messe Bauma die nächste Version des Bauprofis FMX präsentiert. Vor allem das überarbeitete Fahrwerk und der modernisierte Fahrerarbeitsplatz sollen ihn aus der Menge von Offroad-gängigen Trucks hervorheben.

Er sei zweifellos der beste Baustellen-Lastwagen – Volvo Trucks-Präsident Claes Nilsson geht während der Präsentation des grundlegend überholten FMX im Rahmen der Weltleitmesse für Baumaschinen und -fahrzeuge gleich in die Vollen. Robustheit, Handling sowie das Angebot an Dienstleistungen rund um den Lkw sollen im Segment ihresgleichen suchen.

Schon der optische Auftritt überzeugt. Der FMX präsentiert sich im markanten Look des schweren FH mit großem schwarzen Kühlluftmaul, den scharf geschnittenen, einteiligen Scheinwerfern samt LED-Tagfahrlicht, dem dreiteiligen, reparaturfreundlichen Stoßfänger sowie der 32-Tonnen-Zugöse darüber.

Dynamic Steering lenkt die Rückwärtsfahrt

Er ist aber kein Blender, auch an der Funktionalität hat Volvo gearbeitet. Tatsächlich ist Volvo Dynamic Steering ein besonderes Merkmal. Hierbei übernimmt ein Elektromotor die Steuerung des Lenkgetriebes der hydraulischen Servolenkung. Das sorgt laut Hersteller auch auf losem Grund für ein präzises Lenkverhalten bei voller Beladung und niedriger Geschwindigkeit. Zudem entlastet es die Arme des Fahrers und garantiert bei der Rückwärtsfahrt selbsttätig für den Geradeauslauf.

Mindestens genauso wichtig sind aber die Änderungen am Fahrwerk des FMX. Hierzu zählt das neue Luftfedersystem für die hinteren Achsen, das die Schweden speziell für die Anforderungen abseits befestigter Wege ausgelegt haben. Die Luftfeder sorgt hierbei nicht nur für hohen Fahrkomfort und sehr gute Nehmerqualitäten. Komfort und Fahrdynamik bei leerem und beladenem Lkw sollen ebenfalls davon profitieren. Die automatische Fahrhöhenverstellung passt sich der Situation an. Die Bodenfreiheit liegt bei 300 Millimetern. Sie ist für die Achskonfigurationen 4x2, 6x4 und 8x4 erhältlich. Zudem rutscht der Querstabi in die Doppelachse hinein, ungeschützte Anbauteile hinter dem Aggregat gibt es nicht.

Tridemachse: Spezialität für Containerentsorger

Der 8x4 ist auch mit Tridemachse zu haben, eine Spezialität für Containerentsorger. Das Tridem ist nun auch mit einer hydraulisch gelenkten Nachlaufachse zu haben. Ein Lift an der Nachlaufachse sorgt auf schwerem Grund zugleich für bessere Traktion beim Anfahren.

Von den Verbesserungen am Fahrwerk profitieren auch die Allradler. Zum einen ist nun das automatisierte I-Shift-Getriebe in Verbindung mit einer angetriebenen Vorderachse zu haben. Zudem rücken angetriebene Achsen an die Stelle der konventionellen Lenkachsen – das heißt: 100 Millimeter weiter nach vorn, was den Böschungswinkel erhöht. Die angetriebene Vorderachse ist für die Antriebsformeln 4x4, 6x6 – jeweils als Sattelzugmaschine und als Fahrgestell – sowie für das 8x6-Fahrgestell zu haben.

Cockpit im Stil des FH

Auch am Fahrerarbeitsplatz haben die Ingenieure und Designer Hand angelegt. Er ist nun deutlich mehr dem Fahrer zugewandt – ganz im Stil des FH. Das Multifunktionslenkrad kommt mit Bedientestern für Tempomat, Radio, Navi und mehr. Eine Fülle von Ablagen bietet Platz für Allerlei. Einige Funktionen wie die Standheizung und die Alarmanlage des Fahrzeugs lassen sich auch von außen bedienen, nämlich mit der MyTruck App für Smartphones.

Für den Antrieb sorgen D11- und D13-Motoren mit 330 bis 450 beziehungsweise 380 bis 500 PS - natürlich in Euro 6. Denn der FMX samt neuer Aggregate ist ab September zu haben. Dann muss er auch den Beweis antreten, ob er wirklich der beste Baustellen-Lkw ist.

Thomas Rosenberger lastauto omnibus Chefredakteur

Autor

Foto

Volvo Trucks

Datum

16. April 2013
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