Transport-Management-Systems Disponent plus Zoom

Transport-Management-System : An alles angebunden

PHL Transport-Logistik steuert Touren mit der Lösung Disponent plus von Weber Data Service. Die grafische Darstellung erleichtert dabei die Arbeit der Mitarbeiter.

Die 17 Disponent-plus-Arbeitsplätze bei PHL Transport-Logistik im niedersächsischen Wardenburg sind leicht zu erkennen. Es stehen auf jedem Schreibtisch große Bildschirme vor den Mitarbeitern. Grund hierfür ist das dort eingesetzte Transport-Management-System Disponent plus von der Software-Schmiede Weber Data Service (WDS). Ein Schwerpunkt dieser Lösung ist nämlich die flexible grafische Disposition. Neben den individuellen Einstellungen der Dispositionsansichten gehören die Mehrbildschirmfähigkeit, die Einbindung von unterschiedlichen Telematiklösungen und die Integration einer Tourenoptimierung zum Standard. "Die Kombination von einer auftragsbezogenen und einer zeitabhängigen Darstellung aller relevanten Daten stellt dem Disponenten ein Arbeitsmittel zur Verfügung, mit dem er auf einen Blick alle notwendigen Daten erkennen und bei Abweichungen sofort reagieren kann", erklärt WDS-Geschäftsführer Mathias Temmeyer.

Eine einfache Bedienbarkeit und eine gute grafische Darstellung

Selbst in den Anfängen von Disponent plus hatten die Entwickler großen Wert auf eine einfache Bedienbarkeit und eine gute grafische Darstellung gelegt. Das war im Jahr 2001. Bereits ein Jahr später hatte sich PHL für die Software-Lösung entschieden. "Das war das erste Programm, das unter dem Windows-Betriebssystem lief. Andere Lösungen setzten da noch auf die DOS-Oberfläche", erzählt PHL-Prokurist Renke Stolle.

Angefangen hatte der Logistikdienstleister mit Excel-Listen und handschriftlichen Tourenplanern. "Damals waren es etwa acht Touren am Tag, mittlerweile sind es 30", erzählt er. Per Drag and Drop – also verschieben – lassen sich Aufträge zu Touren hinzufügen. Selbst eine Schnittstelle zur Buchhaltung gibt es. Die erfolgt extern über Datev. Dennoch sei es kein Problem gewesen, auch die Rechnungsstellung und Fakturierung aus Disponent plus heraus zu automatisieren, erklärt Stolle. Selbst eine Schnittstelle zur Sendungsverfolgung sei derzeit in Arbeit. Die erfolgt zwar ebenfalls über einen Drittanbieter, die Stammdaten zu der Sendung kommen aber ebenfalls aus der Lösung von Weber Data Service heraus.

Mit dem Transport-Management-System lässt sich die Haltbarkeit verwalten

Eine andere Herausforderung besteht beim Transport und der Lagerung von sogenannten Dialysesalzen. Denn dort ist das Haltbarkeitsdatum entscheidend. Daher ist PHL gerade dabei, eine Lösung vorzubereiten, bei der die dazu benötigten Daten mittels RFID-Sender und einem Gate zum Auslesen der Informationen überwacht werden. Und auch an dieser Stelle laufen die Fäden dann wieder bei Disponent plus zusammen. Denn in dem Transport-Management-System lassen sich dann auch die Haltbarkeitsdaten des Inhalts der einzelnen Fässer verwalten.

Gute Dienste leistet Disponent plus laut Stolle auch bei der Papierlogistik. PHL betreibt in verschiedenen Relationen die Distributionslogistik für die Papierindustrie. An dieser Stelle gilt es, die Sendungen verschiedener Großhändler zusammenzuführen und den Endkunden dann entsprechend zu beliefern. Was woher kommt und wohin geht, können die Disponenten auf ihren großen Bildschirmen problemlos erfassen.

Dreh- und Angelpunkt des Systems sind die Auswertungs- und Controlling-Instrumente

Rund 50 Mitarbeiter beschäftigt PHL in den Bereichen Spedition, Logistik und Lagerhaltung. Dabei hat sich das Unternehmen Nischen gesucht. Die Kunden wiederum erwarten dann auch den entsprechenden Service. Neu im Raum steht etwa die Ausgabe der CO2-Emissionen pro Sendung. "Es ist eine Tendenz zu beobachten, dass mittelfristig immer mehr Verlader auf diese Information bestehen werden", erzählt Stolle. Auch dabei soll Disponent plus im Zusammenspiel mit einer Telematik helfen. Dreh- und Angelpunkt des Systems sind allerdings die Auswertungs- und Controlling-Instrumente. Diese ermöglichen zu jedem Zeitpunkt eine optimale Erlös- und Kostentransparenz. Und damit die ins Auge sticht, gibt’s ja die besagten großen Monitore pro Disponent.

Der Software-Anbieter

Weber Data Service entwickelt seit mehr als 35 Jahren Softwareprodukte für Speditionen, Verlader, Transport- und Logistikdienstleister. Das Unternehmen ist dabei insbesondere auf IT-Lösungen für Landverkehre spezialisiert. Das Familienunternehmen hat seinen Ursprung in der Bielefelder Spedition Weber & Weber. Dort begann Karl-Friedrich Weber bereits Anfang der 70er-Jahre mit der Entwicklung einer eigenen Softwarelösung für Speditionen und baute 1975 die Karl-Friedrich Weber EDV-Beratung auf aus den schließlich Weber Data Service hervorging.

Portraits

Autor

Foto

Weber Data Service

Datum

12. März 2013
5 4 3 2 1 0 5 0
Kommentare
Kostenloser Newsletter
Newsletter Small

+++ Tests +++
+++ News +++

Und immer bequem und kostenlos per E-Mail.