Panalpina, Lkw, Rampe Zoom

Panalpina: Positive Ergebnisse dank Logistik

Trotz Problemen mit dem Energiesektor und schwachem Luftfrachtmarkt hält der Schweizer Logistikkonzern in den ersten neun Monaten dieses Jahres seinen Konzerngewinn auf Vorjahresstand.

Das Betreibsergebnis im Bereich Logistik und in der Seefracht legte zu. Nach Angaben des Konzerns hält sich der Konzerngewinn demnach stabil bei 69,3 Millionen Schweizer Franken (CHF) (64 Millionen Euro). Der Bruttogewinn kletterte um sechs Prozent auf 1.107,3 Millionen CHF (rund eine Milliarde Euro). Der Ebit nahm um zwei Prozent auf 92,4 Millionen CHF (85,3 Euro) ab. Punkten konnte der Konzern im Bereich Logistik.  Hier weist der Logistiker ein positives Betriebsergebnis von zwei Millionen CHF (rund 1,8 Millionen Euro) aus. Im Vergleichszeitraum 2014 bilanziert Panalpina einen Verlust von 6,9 Millionen CHF (6,3 Millionen Euro). Eigenen Angaben zufolge nahm der Bruttogewinn in der Logistik um zehn Prozent auf 305,5 Millionen Franken (rund 281 Millionen Euro) ab. Gründe hierfür liegen in der Währungsumrechnung und im Ausstieg unprofitabler Anlagen. Beim Ebit verzeichnet die Logistik das dritte positive Quartal in Folge, so Panalpina.
Panalpinas Luftfrachtvolumen ging in den ersten neun Monaten 2015 um zwei Prozent zurück. Der Bruttogewinn in der Luftfracht liegt bei 439,7 CHF (405,8 Millionen Euro). Im Vergleichszeitraum 2014 waren es 469 Millionen CHF (rund 433 Millionen Euro). Der Ebit liegt bei 67,6 Millionen CHF (62,4 Millionen Euro). Im vergangenen Jahreszeitraum 2015 lag der Wert bei 85,3 Millionen CHF (78,7). Das Volumen in der Seefracht kletterte um ein Prozent. Den Bruttogewinn beziffert der Logistiker mit 362,2 Millionen CHF (334,3 Millionen Euro). Die Seefracht verbucht damit einen Ebit von 22,8 Millionen CHF (rund 21 Millionen Euro).
 
Auch künftig erwartet der Logistiker für die Bereiche Luft- und Seefracht schwache Märkte. Die Schweizer wollen vielmehr IT-Systeme und Prozesse einführen, um die Produktivität zu verbessern. „Wir werden unsere Investitionen in weniger zyklisches Geschäft beschleunigen, um unsere Abhängigkeit von bestimmten Industrien weiter zu reduzieren“, sagt Panalpina-Chef Peter Ulber.
 
 
 

Susanne Spotz, ETM online

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Panalpina

Datum

20. Oktober 2015
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