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Neuer Großauftrag für Depot: IDS wächst mit Neu- und Privatkunden

Die Stückgutkooperation IDS ist auf Wachstum aus. Geschäftsführer Dr. Michael Bargl rechnet für 2016 mit einem Plus von drei bis vier Prozent. Impulse kommen vor allem durch Neukundengeschäft, das florierende Internetgeschäft, aber auch durch die ausländischen Aktivitäten.

Die Stückgutkooperation IDS liefert neuerdings auch Einrichtungsideen. Ihr Partner DSV hat mit dem Unternehmen Deco Gries einen neuen Großkunden gewonnen. Das hat zur Folge, dass DSV Road und damit das IDS Netzwerk in den nächsten drei Jahren rund 400 Depot-Läden in Deutschland versorgen werden. Das Spektrum reicht von Einmachgläsern über Kerzen und Seifenspender bis hin zu Kleinmöbeln. Nach DSV-Angaben speist der Neukunde täglich im Schnitt 156 Sendungen mit bis zu 1.000 Paletten in das IDS Netz ein, in Spitzenzeiten stellt sich DSV werktags auf jeweils 220 Sendungen mit bis zu 2.500 Paletten ein.

Entsprechend gefordert sind nicht nur die DSV-Häuser, sondern das gesamte IDS Netzwerk. Die zusätzlichen Mengen wollen schließlich bewältigt werden. Die Disponenten sind aber auch deshalb besonders gefordert, weil die Sendungen meist in die Innenstädte geliefert werden müssen – hier gelten besondere Anlieferzeiten und nicht selten Umweltauflagen. "Wir bedienen aber auch schon andere Filialisten und haben entsprechende Erfahrungen", sagt IDS Geschäftsführer Dr. Michael Bargl im Gespräch mit  der Fachzeitschrift trans aktuell.

IDS wächst auch mit Bestandskunden

Doch nicht nur das Neukundengeschäft beflügelt im laufenden Jahr die IDS Aktivitäten. "Wir wachsen auch mit unseren Bestandskunden", betont Bargl. Weitere Zuwächse ergeben sich durch die steigende Zahl der Sendungen an Privatverbraucher (B2C) und das wachsende internationale Engagement. Insgesamt rechnet der IDS Chef für 2016 mit einem Wachstum zwischen drei und vier Prozent. Voriges Jahr hatte die Kooperation 12,5 Millionen Sendungen abgewickelt – 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit lag IDS voll im Trend der vergangenen Jahre. "In den vergangenen zehn Jahren sind wir immer zwischen drei und vier Prozent gewachsen", erläutert Bargl.

Bedeutung von B2C bei IDS wächst

Was den Bereich B2C angeht, stellen sich die acht IDS Partner mit ihren 44 Standorten auf eine besonders Dynamik ein. Schon voriges Jahr war jede zehnte Sendung für Privatleute bestimmt. "Unsere Prognose für 2020 liegt bei 15 Prozent", sagt Bargl. Entsprechend intensiv hat sich die Kooperation auf dieses Segment vorbereitet. Seit fünf Jahren nimmt sie bereits Aufträge an Endkunden an und liefert großvolumige Fernseh-, Garten- oder Fitnessgeräte an Privatadressen – was kein leichtes Unterfangen ist. "Nicht selten müssen die Fahrer ihre Lkw außerhalb des Wohngebiets parken und ihren Hubwagen über 200 bis 300 Meter auf dem Gehweg ziehen", erzählt IDS Chef Bargl.

Seit August profitieren Verbraucher noch von einem weiteren Service: Sie bekommen ihre Zustellzeiten per automatisch erzeugter E-Mail avisiert – und sind dann auch zu Hause anzutreffen. "Der Vorteil für den Kunden ist, dass sich die Laufzeit um zwei Tage verkürzt hat, der Vorteil für uns ist, dass wir den administrativen Aufwand reduziert haben", sagt Bargl. Es entfallen die vielen telefonischen Versuche, den Kunden zu erreichen.

Zustellung klappt in 90 Prozent der Fälle zum vereinbarten Termin

Das E-Mail-Avis hat sich für die IDS Häuser bewährt. "Die Menschen sind es gewohnt, mit dem Smartphone umzugehen, so dass wir sie deutlich schneller erreichen", sagt Geschäftsführer Bargl. "In mehr als 90 Prozent der Fälle schaffen wir es, zum avisierten Tag zuzustellen." Nur in weniger als fünf Prozent der Fälle werde eine andere Zustellzeit vereinbart. Bargl hält es trotz des erhöhten Zustellaufwands für die richtige Entscheidung, das Netzwerk für B2C-Sendungen zu öffnen. "Als Stückgutnetzwerk gibt es dazu im Grunde keine Alternative."

Internationale Aktivitäten bei IDS entwickeln sich dynamisch

Ebenfalls auf Wachstum ist IDS mit seinen internationalen Aktivitäten aus. "Vor allem im Polen-Geschäft erwarten wir einen Schub", sagt Bargl. Er beziffert die Zuwächse im laufenden Jahr auf eine Größe im hohen einstelligen Bereich. Die erhöhten Volumina sind eine Folge der Expansion des Partners Geis Logistik, der nach dem Aufbau seiner Netzwerke in Tschechien und der Slowakei nun auch in Polen durch Zukäufe Akzente gesetzt hat. 

Voriges Jahr waren die Firmen ET Logistik und K-Ex mit zusammen mehr als 1.000 Mitarbeiter unter das Geis-Dach gerückt, sodass der Logistikdienstleister aus Unterfranken in Polen nun ein Netz mit 45 Standorten betreibt. Ein neues großes Hub bei Posen soll laut Bargl noch in diesem Jahr eröffnet werden.

Stabil entwickelt sich derzeit demnach auch die wichtigste Exportrelation Frankreich, die seit 15 Jahren vom IDS Partner Geodis bedient wird. Etwa genauso lang währt die Zusammenarbeit mit DSV. Die Dänen wickeln für das Netzwerk die Verkehre nach Skandinavien und Großbritannien ab. Die Krage-Spedition bündelt die Sendungen in Langenhagen und organisiert die Hauptläufe ins schwedische Landskrona, wo DSV übernimmt. Gut möglich, dass auch der Neukunde Deco Gries von der Anbindung ans internationale Netz profitiert – denn auch die Depot-Märkte sind zunehmend im Ausland zu finden und die dort verkauften Accessoires kommen ohnehin aus aller Herren Länder.

IDS beim Stadtlauf in Aschaffenburg

Mit Laufzeiten kennt sich die Kooperation IDS ja aus – beste Voraussetzungen also für eine Teilnahme am Stadtlauf in Aschaffenburg. Erstmals hatte das Netzwerk auch seine Partner für eine Teilnahme mobilisiert. Mit Erfolg: Mit 71 Teilnehmern stellte das Unternehmen Anfang Juni das zweitgrößte Firmenteam bei dem Stadtlauf über 7,9 Kilometer. Ob Petersen Mordhorst oder Noerpel, mit dabei waren Partner von Kiel bis Ulm. Innerhalb der IDS-Wertung setzte sich die Zentrale in Kleinostheim mit dem schnellsten Team durch, unter die IDS-Mannschaft mischte sich auch trans aktuell-Chefredakteur Matthias Rathmann.

Matthias Rathmann, trans aktuell Chefredakteur

Autor

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IDS Logistik

Datum

27. Juni 2016
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