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Neue Reifen-Generation 3: Conti blickt zuversichtlich ins kommende Jahr

Die Division Nutzfahrzeugreifen von Continental sieht das Geschäft bei Erstausrüstung und Ersatzbeschaffung für 2013 mit Zuversicht.

 Positive Impulse erwartet der Hersteller von der Umstellung auf Reifen der sogenannten Generation 3 und der Einführung von Elektronik zur Überwachung von Reifen-Druck und -Temperatur.

Während das Nutzfahrzeug-Reifen-Geschäft 2011 von explodierenden Rohstoff- und somit auch Reifen-Preisen geprägt gewesen sei, habe sich 2012 wieder ein normaler saisonaler Ablauf eingestellt, allerdings mit einer deutlich reduzierten Nachfrage. 2011 sei wegen befürchteter weiter anhaltenden Preissteigerungen häufig auf Halde gekauft worden. Mittlerweile seien die Vorräte aber aufgebraucht. Das Jahr 2013 beurteilt der Reifenhersteller aufgrund „einer anhaltenden guten Wirtschaftslage“ positiv. Für europäische Hersteller wirke sich zudem die Verteuerung des Dollars vorteilhaft aus.

Reduzierte Fuhrpark-Kosten

Große Hoffnungen setzt Continental auf eine umfassende Produktoffensive. Die Lenkachs-, Antriebs- und Trailer-Reifen der sogenannten Generation 3 sollen ein deutlich höheres Niveau in punkto Laufleistung, Sicherheit, Rollwiderstand und Karkassen-Qualität erreichen. Dabei liege das Hauptaugenmerk auf verminderten Fuhrpark-Kosten. Gleichzeitig zeige sich ein Trend zu weiterer Spezialisierung, beispielsweise mit eigens für den Einsatz in Reise- oder Stadtbussen entwickelten Reifen.

Steiferes Gürtelpaket

Für den Herbst 2013 kündigt Continental die Einführung der Trailer-Reifen der Generation 3 an. Bei ihrer Entwicklung sei mit neuen Bezeichnungen, Gummimischungen, Karkassen und Profilen nichts unverändert geblieben. Ebenso soll die Runderneuerung von den Generation-3-Reifen profitieren. So erhöhe ein steiferes Gürtelpaket die Haltbarkeit und somit die Runderneuerungsfähigkeit.

Chips im Reifen

Ein weiterer Trend für das kommende Jahr sei das Thema Elektronik im Reifen. Um schleichenden Druckverlust zu erkennen misst ein System namens Pressure-Check in regelmäßigen Abständen Luftdruck und Temperatur jedes einzelnen Reifens am Lastzug und übermittelt die Werte an das Fahrerinformationsdisplay im Cockpit.

Übertragung ins Fahrerhaus

Das System besteht aus einem Modul mit Sensoren, einem Datenprozessor und einer Übertragungseinrichtung. Die Einheit befindet sich in einer Gummischale, die im Inneren des Reifens auf der Rückseite des Laufstreifens sitzt und sich im Rahmen einer Nachrüstung auch aufkleben lässt.

Andreas Wolf lastauto omnibus

Autor

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Continental

Datum

7. Dezember 2012
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