Fasching, Lkw, Luftschlangen Zoom

Närrische Zeit: Feiern ohne Kater und Bußgeld

Es ist wieder soweit: Die närrische Zeit in den deutschen Karnevalshochburgen hat begonnen. Mit dem traditionellen Startschuss um 11.11 Uhr an Weiberfastnacht ist der Straßenkarneval eröffnet worden.

In Städten wie Köln und Mainz ist jetzt nichts wie sonst: Überall wird gefeiert und geschunkelt. Dennoch halten Narren sich besser an ein paar Regeln. Sonst fühlt sich schon der Morgen nach der ersten Party schnell wie Aschermittwoch an.

Ab 0,5 Promille drohen 500 Euro Strafe und vier Punkte sowie ein Fahrverbot

Kein Alkohol am Steuer: Beim Thema Alkohol versteht die Polizei auch im Karneval keinen Spaß. Ab einem Blutalkoholgehalt von 0,5 Promille sieht der Bußgeldkatalog 500 Euro Strafe, vier Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister und bis zu drei Monate Fahrverbot vor. Wer auffällig fährt oder in einen Unfall verwickelt wird, riskiert bereits mit 0,3 Promille ein Fahrverbot, eine Geldstrafe und Punkte. Für Fahranfänger gilt die Null-Promille-Grenze. Auch Fahrradfahrer riskieren ihren Führerschein, wenn sie betrunken auf den Sattel steigen.

Restalkohol nicht unterschätzen: Nach einer durchfeierten Nacht wabert oft noch Restalkohol im Körper. Ein gesunder, durchschnittlich schwerer Mann baue im Schnitt pro Stunde nur 0,1 bis 0,15 Promille Alkohol ab. Laut dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) muss ein 80-Kilo-Mann nach acht kleinen Bieren (0,2 Liter pro Glas) ungefähr acht Stunden warten, bis er wieder fahren darf. Nach einer langen Party und einer kurzen Nacht ist mancher Narr also auch am nächsten Morgen noch fahruntauglich.

Grundlage schaffen: Krapfen gehören zum Karneval dazu - eine gute Grundlage für einen Kneipenabend sind sie aber nicht. Fettgebäck und deftige Speisen sind vielmehr die falschen Mittel, um sich gegen einen Kater zu wappnen. Denn was schwer im Magen liegt, sorgt zusammen mit Alkohol leicht für Verdauungsprobleme. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid hin. Narren greifen daher besser zu Pellkartoffeln oder Nudeln mit Gemüse und Rohkostsalat. Sie wirken dem Kater entgegen und sind obendrein gesund.

Mit einem Katerfrühstück entgegenwirken

Das Katerfrühstück am Morgen danach: Wer am nächsten Morgen dennoch mit einem flauen Gefühl und pochenden Schläfen aufwacht, der sollte mit einem Katerfrühstück gegensteuern. Saure Gurken, Matjes, Gemüsebrühe und Früchtemüsli geben dem Körper die verlorenen Mineralstoffe zurück. Ein Spaziergang an der frischen Luft helfe zudem, den Alkohol schneller abzubauen.

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Fotolia, Montage: Grobosch

Datum

16. Februar 2012
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