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Mit mehr als 3,5 Tonnen ist Schluss: Letzte Schranke für Leverkusener Rheinbrücke

Ab sofort ist die vierte und letzte Schrankenanlage an der Leverkusener Rheinbrücke in Betrieb. Das meldet der Landesbetrieb Straßenbau NRW. Für Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen endet die Fahrt. Das meldet der Landesbetrieb Straßenbau NRW.

Die Sperranlagen sind auf den Zulaufstrecken errichtet worden. Sie messen das Gewicht. Zu schwere Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen Gesamtgewicht werden nun mit einer Ampel- und Schrankenanlage an der Weiterfahrt gehindert und noch vor der Brücke von der Autobahn ableitet.

Auf der rechtsrheinischen Seite ist aus Richtung A59 Düsseldorf beziehungsweise Leverkusen im Autobahnkreuz Leverkusen-West auf den zulaufenden Rampen zur A1 eine Zufahrtsschleuse eingerichtet. Auf der linksrheinischen Seite wurde im Bereich der Anschlussstelle Niehl auf der Industriestraße eine Kontrollstelle eingerichtet.

Fahrstreifenbezogenen Schranken verhindern die Überfahrt

Und so funktioniert das Ganze: Die fahrstreifenbezogenen Schranken verhindern die widerrechtliche Überfahrt der Rheinbrücke. Im Bereich der ersten Signalanlage werden das Gewicht und die Abmessungen aller Fahrzeuge erfasst. Ist ein zu schweres Fahrzeug erkannt, springt die Signalanlage auf Rot und hält den nachfolgenden Verkehr auf. Zeitversetzt wird die Schrankenanlage geschlossen. Das erkannte Fahrzeug wird aufgehalten und abgeleitet. Die Anlage agiert vollautomatisch, wird jedoch von Mitarbeitern, die in Sichtweite in einem nahegelegenen Container sitzen, ständig überwacht.

4,9 Millionen Euro kosten die vier Sperranlagen – die Betriebskosten bis zum Jahr 2020 bereits eingerechnet. Dann soll das erste Teilstück der neuen Leverkusener Rheinbrücke eröffnet werden.

Portraits

Autor

Foto

Jan Bergrath

Datum

10. Oktober 2016
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