Mercedes Sprinter, Sicherheit Zoom

Mercedes Sprinter: Sicherheit mit Stern

Der kommende Mercedes Sprinter wird über einige neue elektronische Helfer verfügen. Die wohl wichtigsten sind Seitenwind- und Abstandsassistent.

"Die Vision vom unfallfreien Fahren gehört zu Mercedes wie der Stern", sagt Volker Mornhinweg, Chef Mercedes-Benz Vans. Der Schlüssel dazu seien Fahrerassistenzsysteme, die dafür sorgen sollen, dass es erst gar nicht zu Unfällen kommt.

300 bis 400 Transporterunfälle duch Windböen

So werden beispielsweise 300 bis 400 Transporterunfälle pro Jahr durch Windböen verursacht. Deshalb wird Daimler im kommenden Mercedes Sprinter einen Seitenwindassistenten anbieten, eine neue Funktion des ESP. Das System verhindert, dass der Transporter durch Windböen und beim Herausfahren aus dem Windschatten von der Fahrbahn abkommt. Der Assistent schaltet ab Tempo 80 zu. ESP registriert über Sensoren, wenn der Wind den Transporter in eine Richtung schiebt, die nicht dem Lenkeinschlag entspricht. Ist das der Fall, bremst ESP gezielt die Räder der Fahrzeugseite ab, an der der Wind angreift. Der Transporter bleibt so auf Kurs.

Seitenwind versetzt Auto um mehrere Meter

Transporter Magazin hat das System bereits getestet. Bei Tempo 120 wird unser Transporter von einer 45 km/h starken Böe getroffen. Normalerweise würde sie das Fahrzeug spielend um eine ganze Fahrbahnbreite versetzen. Der Fahrer hätte alle Hände voll zu tun, die Fuhre wieder in Griff zu bekommen. Unser Sprinter dagegen kommt ohne Lenkeingriff höchstens um einen halben Meter aus der Spur. Es rattert ein wenig, das Fahrzeug verliert fünf km/h, der Tempomat deaktiviert dabei nicht und zieht anschließend das Fahrzeug wieder auf das zuvor eingestellte Tempo. Der Seitenwind­assistent arbeitet gerade in Modellen mit langem und hohem Aufbau effektiv und ist noch dazu im Serienumfang enthalten. Topp!

Abstandswarner, Totwinkel- und Spurhalteassistent sowie Fernlichtassistent

Die anderen neuen Helfer kennt man schon aus dem Pkw. Ein Abstandswarner mit Bremsassistent warnt optisch und akustisch vor zu geringem Abstand und einem drohenden schweren Auffahrunfall. Allerdings bremst er nicht selbst, sondern unterstützt den Fahrer, indem er genauso viel Bremskraft bereitstellt, dass der Wagen vor dem Hindernis zum Stehen kommt. Reicht das nicht, um den Crash zu vermeiden, so werden zumindest Unfallfolgen vermindert. Hinzu kommen Totwinkel- und Spurhalteassistenten sowie ein einfacher Fernlichtassistent, der automatisch auf- und abblendet. Diese Funktionen werden zu einem Paketpreis angeboten.

Foto

Mercedes-Benz

Datum

14. April 2013
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