Alles über Mercedes-Benz Actros
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Mercedes-Premiere: Der neue Actros kommt

Bühne frei für den neuen Mercedes Actros. Fahrerhäuser, Motoren, Fahrwerke, Getriebe und Achsen: Nach 15 Jahren Bauzeit des Vorgängers hat Mercedes einen komplett neuen Schwer-Lkw auf die Räder gestellt.

Mit hohen Investitionen und enormem Know-how haben die Stuttgarter den Produktionsstart der "vierten Baureihe" im September 2011 vorbereitet. Als "vierte Baureihe" firmiert der Neue bei Mercedes aufgrund der Absicht, die bisherige Actros-Modellbaureihe neben dem Atego und Axor vorerst weiter zu produzieren. "Wir bauen den aktuellen Actros in Euro V und den neuen Actros in Euro 5 und Euro 6 parallel. ... Der Kunde hat die Wahl zwischen dem sehr guten aktuellen und dem noch besseren neuen Actros", erklärt Hubertus Troska, Leiter des Bereichs Lkw Europa und Südamerika bei Mercedes.

Neuer Reihensechszylinder OM 471

Der neue Reihensechszylinder mit 12,8 Liter Hubraum namens OM 471 ist in Leistungsstufen mit 412 PS, 449 PS und 510 PS zu haben, entweder noch in Euro-5- oder schon in Euro-6-Ausführung. Die Version mit 476 PS gibt es hingegen nur in Euro 6. Um den Verbrauch des neuen Motors zu drücken, drehten die Entwickler an allen möglichen Stellschrauben. Der Erfolg stellte sich mit einer komplett neuen Konstruktion ein und einer High-Tech-Peripherie wie der Einspritzung mit Druckverstärkung in den Injektoren. Minus sechs Prozent verspricht Mercedes beim Vergleich zwischen der bisherigen Baureihe und dem neuen Actros in Euro-5-Auslegung. Noch minus drei Prozent sollen es beim Vergleich zwischen neuem Euro-6-Actros und bisherigem Euro-5-Actros sein.

Große Auswahl an Ausstattungen, Chassis und Dämpferabstimmungen

Der neue Actros bietet dem Kunden indes eine bisher nicht gekannte Auswahl an verschiedenen Fahrerhäusern, Innenausstattungen und Chassis-Konfigurationen. So wird der Actros beispielsweise künftig mit einem eigens entwickelten Fernverkehrsrahmen angeboten. Verbessert wurde ebenso die Dämpferabstimmung von Vorderachse und Fahrerhauslagerung. Allein die Lagerung des Fahrerhauses steht in drei verschiedenen Konfigurationen bereit: Standardlagerung, Komfort-Stahllagerung und Vierbalg-Luftfederung.

Sieben verschiedene Fahrerhäuser

In Sachen Fahrerhausvarianten haben die Stuttgarter ebenfalls zugelegt. Das Baukastensystem erlaubt insgesamt sieben Ausführungen, drei Varianten mehr als bisher, mit zwei Aufsatzhöhen, zwei Breiten und diversen Dächern. Im Innern lassen sich - auf Wunsch zusammengefasst in drei verschiedenen „Komfortpaketen“ - Ausführungen mit Lederlenkrad, Holzlenkrad, unterschiedlichen Innenbeleuchtungskonzepten, Soundsystemen, Instrumenten-Boards und vielem mehr bestellen.

Reduzierte Kosten für Wartungs- und Reparaturverträge

Glänzen soll der Schwer-Lkw ebenso in Sachen Wirtschaftlichkeit. Abgesehen von den niederen Verbrauchswerten seiner Motoren wird beispielsweise das Fahrzeugmanagement-System Fleetboard während der ersten vier Monate für den Kunden kostenlos an Bord sein. Die Kosten der Wartungs- und Reparaturverträge sollen bei den Euro-5-Varianten um sechs Prozent niedriger sein als bisher und bei den Euro-6-Versionen auf dem gleichen Niveau bleiben.

Foto

Daimler

Datum

21. Juni 2011
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