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Mercedes-Benz: Unimog als Alternative zur Rangierlok

Mercedes-Benz zeigt vom 18. bis zum 2. September auf der Eisenbahn-Messe Inno-Trans in Berlin den Unimog U 400 als Rangierfahrzeug. In Kombination mit einer Frässchleuder kann das Zweiwege-Fahrzeug auch zur Räumung von Schnee auf Schienen und Straßen eingesetzt werden.

Mercedes-Benz zeigt vom 18. bis zum 2. September auf der Eisenbahn-Messe Inno-Trans in Berlin den Unimog U 400 als Rangierfahrzeug. In Kombination mit einer Frässchleuder kann das Zweiwege-Fahrzeug auch zur Räumung von Schnee auf Schienen und Straßen eingesetzt werden.
 
Nach Angaben des Herstellers dient ein neuer Antriebstrang als Grundlage für den Unimog. Dieser umfasst neben der Wandler-Schaltkupplung  einen Kriechgang für sehr langsame Arbeitsgeschwindigkeiten. Somit eigne sich das Fahrzeug zum Ziehen schwerer Anhängelasten.
 
Die Bahntechnik für den 2-Wege-Unimog 400 kommt vom Eisenbahn- und Rangiertechniker Zagro und besteht unter anderem aus einer Eisenbahnwagen-Bremsanlage und einer Funkfernsteuerung. Zudem lässt sich das Fahrzeug sowohl auf der Eisenbahn-Normalspur als auch auf verschiedenen internationalen Breitspuren einsetzen.
 
Der Unimog steht auf herkömmlicher Straßenbereifung. Da der Reibbeiwert von Gummi auf Stahl höher ist als der Reibbeiwert von Stahl auf Stahl, kann der Unimog U 400 laut Unternehmen Lasten von bis zu 1.000 Tonnen ziehen.
 
Laut Hersteller-Angaben liegt der Verbrauch beim Rangieren von Schienenfahrzeugen zwischen fünf und sechs Litern Diesel pro Betriebsstunde. Dies mache den Unimog zu einer umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Alternative zur Rangierlok.
 
In Kombination mit einer Frässchleuder an der Frontzapfwelle kann der Unimog U 400 außerdem für die Schneeräumung auf Schienen, Straßen und Bahnübergängen eingesetzt werden.

Knut Zimmer

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Datum

30. August 2012
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