Alles über Bauma 2016
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Foto: Volkswagen

Marktübersicht

Dreiseitenkipper bis 7,5 Tonnen

Nicht nur schwere Dumper tun im Bausektor Dienst. Auch Transporter und Leicht-Lkw müssen sich auf der Baustelle bewähren.  

Praktisch alle Hersteller aus dem Transportersegment haben für diese Aufgabenstellung die passende Aufbaulösung parat. Allerdings bieten nicht alle diese Sonderaufbauten auch im Einrechnungsgeschäft an, sondern arbeiten mit Aufbauherstellern im Zweirechnungsgeschäft zusammen. Zumindest zehn Hersteller bieten Fahrgestell und Aufbau aus einer Hand an. Dazu zählen die Importeure Citroën, Peugeot, Fiat, Fuso, Isuzu, Iveco und Nissan, aber auch die hiesigen Hersteller Opel, Ford und Mercedes. Dabei gliedert sich das Angebot im Bereich bis 7,5 Tonnen Gesamtgewicht nicht nur in Hersteller und Ein- oder Zweirechnungsgeschäft. Vielmehr tut sich in diesem Bereich auch die Philosophiefrage nach Transporterkonfiguration oder Cab-over-Engine beziehungsweise Leicht-Lkw auf. Letztere zeichnen sich in ihrer Bauart dadurch aus, dass sie den Motor unter dem Fahrerhaus tragen. Mercedes-Benz bietet in diesem Segment den Atego in seiner leichtesten Version mit 6,5 oder 7,5 Tonnen an. Der Iveco Eurocargo beginnt bei 7,5 Tonnen. Einzig der Nissan NT400 ist in dieser Konfiguration auch mit 3,5 oder 4,5 Tonnen zu haben. Größter Nachteil der Cab-over-Modelle ist ihre vergleichsweise geringe Nutzlast. Je nach Einsatzzweck fällt diese aber besonders bei Sonderaufbauten weniger ins Gewicht.  Iveco Daily: Große Gewichte trotz Transporterlayout Eine Sonderstellung nimmt indes der Iveco Daily ein. Zwar orientiert er sich am Transporter-Layout, doch so viel zulässiges Gesamtgewicht wie er bietet unter den Transporterkollegen keiner. Beim Gesamtgewicht knackt der Daily die Sieben-Tonnen-Marke und übertrumpft gleichsam die nächstgrößeren Kollegen in der Nutzlastdisziplin. Maximal 210 PS und acht Gänge sorgen für angemessenen Vortrieb.Auch die übrigen Hersteller, die ihre Dreiseitenkipper im Einrechnungsgeschäft anbieten, nutzen den klassischen Transporter als Basis. Dazu zählen die Cousins Citroën Jumper, Peugeot Boxer und Fiat Ducato, die in verschiedenen Längen erhältlich sind. Uneins sind sich die Hersteller jedoch darin, wer der bevorzugte Aufbauer für das Gesamtpaket ist. Während beispielsweise Ford, Fiat und Nissan für Transit und Co. vorrangig auf Scattolini setzen, arbeitet Opel beim Movano mit Schutz und Schoon zusammen. Die französische Allianz aus Citroën und Peugeot bevorzugt Henschel Engineering Automotive. Ein weiterer großer Player ist der Kipper-Spezialist Meiller – an Bord bei Fuso, Isuzu, Iveco und Daimler.  Daimler und Fuso sind hier allerdings eine Klasse für sich. Während sich die Marktbegleiter auf ein bis drei Aufbauer konzentrieren, bieten die Daimler-Konzernmarken eine enorme Bandbreite an Aufbauten an. Damit umschiffen sie gleichsam die engen Grenzen des Einrechnungsgeschäfts und bieten dem Kunden ähnliche Vielfalt wie die Arbeit mit zwei Rechnungspartnern.

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21. März 2016
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