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LSVA in der Schweiz: Schiene wird weiter gestärkt

Der Bundesrat der Schweiz hat weitere Maßnahmen zur Verlagerung des alpenquerenden Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene beschlossen.

Wie die Eidgenossen mitteilen, wird ab Anfang 2017 die Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) erhöht. So sollen die Sätze für Lkw mit den Abgasnormen Euro III, IV und V steigen sowie die Rabatte für Fahrzeuge mit Euro VI abgeschafft werden. Die durchschnittliche Abgabe für einen Lkw auf der Fahrt von Grenze zu Grenze soll so von 276 Franken heute auf 298 Franken (rund 275 Euro) steigen. Gleichzeitig werden die Trassenpreise für die Bahn, insbesondere für lange und schwere Güterzüge, gesenkt. So erhofft sich der Bundesrat, die Verlagerung der Verkehre fortzusetzen. Der Marktanteil der Schiene stieg bereits im Zeitraum vom zweiten Halbjahr 2013 bis zum ersten Halbjahr 2015 von 66,1 auf 68,6 Prozent. Auch von der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels Ende 2016 erhoffen sich die Eidgenossen einen weiteren Impuls zur Reduzierung der Lkw-Fahrten.

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Juliane Bezold

Datum

8. Dezember 2015
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