GTST Actros Zoom
Foto: Johannes Roller

Fahrer bewerten ihre Trucks

Mercedes-Benz Actros 1845 Gigaspace

Udo Schack bringt Mineralwasser aus dem Schwarzwald in den Norden der Republik. Auf den nunmehr zweiten neuen Actros, den er fährt, lässt er nicht viel kommen.

Der Nordschwarzwald ist bekannt für seine Mineralquellen. Diese speisen nicht nur die Bäder in Kurorten wie Bad Teinach, Bad Liebenzell oder Bad Peterstal, sondern auch die Abfüllanlagen der gleichnamigen Mineralwasserfirmen. Ihren Weg in die Restaurants und Getränkeregale der Republik findet der Schwarzwälder Sprudel dann mit örtlichen Getränkelogistikern wie Schwenker. Für diesen Mittelständler aus dem historischen Bergwerksstädtchen Neubulach fährt Udo Schack bereits 16 Jahre. Mit seinem weißen Actros 1845 lädt er im nahegelegenen Wildberg bei der Schwarzwald-Sprudel GmbH, die unter anderem Edeka mit "Vitrex" versorgt. Seine Touren führen ihn dann in den Nordosten der Republik, vorbei an seiner Heimat Gotha. Daher darf er seinen Sattelzug am Wochenende auch mit nach Hause nehmen. Den Rückweg in den Südwesten tritt er dann ebenfalls wieder mit Getränken oder mit Stückgut an. Udo Schack fährt seit 16 Jahren für Schwenker Zum Lkw-Fahrer wurde Udo in der damaligen DDR durch eine Umschulung infolge eines Arbeitsunfalls. "Auf dem Bau konnte ich dann nicht mehr arbeiten und durfte zum Glück umschulen", erzählt er. "Mit Fernverkehr war das in der DDR aber eher nichts, man durfte das Land ja nicht einfach so verlassen." Daher war bis zur Wende Baustellenverkehr angesagt. Nach Wiedervereinigung, ein paar Jahren Selbstständigkeit sowie Anstellungen als Fahrer in Kassel und Aschaffenburg landete er 2001 bei Schwenker. Dort fährt er bereits den zweiten Actros der jüngsten Generation, einen 1845 Gigaspace, mit Erstzulassung im März 2016 und 159.800 Kilometern auf der Uhr. Schwenker setzt seit Jahrzehnten auf die Marke mit dem Stern. "In den vergangenen fünf Jahren haben wir jedoch vermehrt Scania beschafft", berichtet Geschäftsführer Reinhold Schwenker. Grund seien Produktqualität, Zuverlässigkeit und kaum Standtage. "Beim Actros ist die Bilanz dagegen durchwachsen", sagt Schwenker. Einige würden keinerlei Probleme bereiten, andere dagegen regelmäßig. "Wir erhöhen den Anteil im Fuhrpark natürlich gerne wieder, wenn Qualität und Zuverlässigkeit stimmen", ergänzt er mit einem Augenzwinkern. Udo Schack jedenfalls lässt auf seinen Actros nichts kommen. Er hat zwar den einen oder anderen Verbesserungsvorschlag. Grundsätzlich überzeugt ihn das Fahrzeug aber. "Ich bin froh, dass ich einen Actros fahre", betont er.

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Johannes Roller, Redakteur FERNFAHRER

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Datum

6. Juni 2017
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