Kässbohrer K.SCL X +, Langträger, Leichtbau 3 Bilder Zoom
Foto: Knut Zimmer

Leichtbauauflieger K.SCL X+

Neuer Curtainsider von Kässbohrer

Kässbohrer präsentiert den Leichtbauauflieger K.SCL X+ und verspricht mit dem neuen Servicekonzept K-Advance Care ein flexibles Dienstleistungspaket.

Im IAA-Jahr 2016 gibt sich Kässbohrer umtriebig. Nicht nur dass der Trailerhersteller mit deutschem Sitz in Goch im dritten Quartal 2016 mit einem Vertriebs- und Kundendienstzentrum an den einstigen Sitz der Marke nach Ulm zurückkehren will, der Fahrzeugbauer beschreitet 123 Jahre nach Gründung der Marke auch neue Wege entlang der Wertschöpfungskette. K-Advance Care nennt sich das Servicekonzept, mit dem Kässbohrer erstmals eigene Dienstleistungsangebote für große, mittlere und kleine Trailer-Fuhrparks setzen will. Die Dienstleistungen basieren auf drei Pauschalangeboten. Das Basispaket umfasst die Durchführung anstehender Hauptuntersuchungen sowie die jährliche Trailer-Wartung. Hinzu kommt ein 24/7-Pannenservice abgedeckt durch 6.000 Servicestandorte in 16 europäischen Ländern.Hierbei greift Kässbohrer auch auf das Netzwerk bestehender Werkstattkooperationen zurück. Dieses Angebot wird beim Standardpaket erweitert durch einen kompletten Service an Achsen, Bremssystem, Luftfeder und Stoßdämpfer. Im Preis enthalten sind laut Kässbohrer auch der Austausch von entsprechenden Verschleißteilen inklusive Material- und Zeitaufwand. Servicepaket K-Advance Care mit flexiblen Laufzeitverträgen Das Paket K-Advance Care Komplett umfasst zudem die regelmäßige Wartung von Karosserie und Elektrik – inklusive einer Wartung und Instandsetzung von Kühlmaschinen. Auf Wunsch lassen sich Standard- und Komplett-Paket durch ein Reifenmanagement erweitern. Bei der Laufzeit gewährt Kässbohrer ebenfalls reichlich Flexibilität. Die Verträge können für Zeiträume von 24, 36, 48 oder 60 Monaten abgeschlossen werden. Als Alternative dazu bietet der Fahrzeugbauer Konditionen für vom Betreiber festgelegte jährliche Fahrleistungen an. Diesen Service offeriert Kässbohrer auch für den neuen Leichtbau-Curtainsider Maxima K.SCL X+. Das Fahrzeugkonzept basiert auf dem Planensattelauflieger K.SCS X+ und weist daher von technischer wie auch von Ausstattungsseite zahlreiche Gemeinsamkeiten auf. Beide Auflieger mit einer Wabco-EBS-2/2M-Zweikreis-Bremsanlage werden von drei SAF-Achsen mit jeweils neun Tonnen Lastkapazität getragen, und bei der Elektrik kommen eine 2 x 7- sowie eine 15-polige Steckbuchse zum Einsatz. Das Schiebeverdeck stammt von Edscha und ist mit mechanischer oder hydraulischer Hebefunktion zuhaben. Hauseigenes Ladungssicherungssystem für Transportsicherheit Für Transportsicherheit sorgt bei beiden Fahrzeugen das hauseigene Ladungssicherungssystem Kässbohrer K-Fix mit jeweils 118 Zurrlöchern an den Seitenschienen. Zudem sind beide Fahrzeuge zertifiziert nach Code XL, Daimler 9.5 Automotive, Getränketransport und Oktabin-Zertifikat gemäß EN 12542 und VDI 2700. Unterschiede zeigen sich erst im Detail. Zum einen verbaut Kässbohrer beim K.SCL X+ einen KTL-getauchten S700-MC-Stahl, während der K.SCS X+ von einem QSTE-Stahl getragen wird. Zudem ist die Halshöhe beim neuen Curtainsider mit 150 Millimetern rund 60 Millimeter stärker und die Bereifung ist im Gegensatz zur Stahlfelge auf Alufelgen von Alcoa aufgezogen. Am auffälligsten sind jedoch die kreisrunden Aussparungen am Langträger des modular aufgebauten Chassis. Durch diese Behandlung verliert der K.SCL X+ gegenüber seinem zweieiigen Zwilling rund 850 Kilogramm an Gewicht. Damit erreicht der Maxima K.SCL X+ mit einem Leergewicht von 5.600 Kilogramm bei Weitem nicht die Bestmarke des Berger LTn mit 4.745 Kilogramm. Dennoch wäre der neue Kässbohrer-Leichtbauauflieger zumindest auf dem Papier knapp 60 Kilogramm leichter als beispielsweise der Profi Liner Ultra von Krone. Und damit würde Kässbohrer zur IAA 2016 auch im Fahrzeugbereich eigene Akzente setzen.

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Dieser Artikel stammt aus Heft lastauto omnibus 09/2016.
Hier finden Sie alle Artikel dieser Ausgabe im Überblick.
Knut Zimmer

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Datum

24. August 2016
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Fred Dremel, Experte für Sozialvorschriften für das Fahrpersonal im Strassenverkehr, Arbeitszeitrecht , Kontrollgeräte Fred Dremel Sozialvorschriften
Von 1980 bis 2013 Betriebsprüfer Arbeitsschutz in Aachen auf dem Gebiet Sozialvorschriften für… Profil anzeigen Frage stellen
Prof. Dr.-Ing. Heinz-Leo Dudek, Experte für Telematik Heinz-Leo Dudek Telematik
Prof. Dr. Dudek ist Studiengangsleiter für das Wirtschaftsingenieurwesen an der DHBW Ravensburg… Profil anzeigen Frage stellen
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