Nicht 20 Unternehmen beteiligen sich am Feldversuch, sondern nur 15, wie auf einer Infoveranstaltung bekannt wurde. Zoom

Lang-Lkw: Ein Viertel weniger Teilnehmer als gedacht

Die Zahl der am Feldversuch mit Lang-Lkw teilnehmenden  Unternehmen ist deutlich geringer als bisher angenommen. Bislang war die Branche von 20 Unternehmen mit zusammen 36 Lang-Lkw ausgegangen. Das sind jedenfalls die aktuellen Zahlen, die die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) auf ihrem Internetportal nennt. Tastsächlich beteiligen sich aber erst 15 Firmen an dem bundesweiten Feldversuch.

Die Differenz zu den 20 gemeldeten Teilnehmern: bei zwei  fehlen die Streckenfreigaben, bei dreien sind es andere Gründe. Auch die Zahl der 36 Fahrzeuge ist kleiner, denn zwei Teilnehmer haben noch nicht alle gemeldeten Lang-Lkw tatsächlich auf die Straße gebracht. Diese Zahlen gab Dr. Wolfgang Röhling, Chef des Beratungsunternehmen TCI Röhling, bei einer Informationsveranstaltung zum Feldversuch bekannt. Die BASt hat im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums die wissenschaftliche Begleitung des Projekts übernommen. 

Lang-Lkw sind 7,5 Stunden am Tag auf einer Distanz von 500 Kilometern unterwegs

Im Lauf der Begleitforschung hat sich bisher gezeigt, dass die eingesetzten Einheiten im Schnitt im Einschichtbetrieb unterwegs sind. In der von Röhling betrachteten Kalenderwoche (KW) 51 im vorigen Jahr waren die zu dem Zeitpunkt eingesetzten Lang-Lkw im Durchschnitt 7,5 Stunden am Tag  mit einer durchschnittlichen Entfernung von 500 Kilometern unterwegs. In dieser KW absolvierten die damals 19 eingesetzten Lang-Lkw insgesamt 47.000 Kilometer, was zusammen 710 Stunden ergibt. Diese Werte haben sich bei einer erneuten Betrachtung in KW 2 dieses Jahres nicht wesentlich verändert. Danach waren die Lang-Lkw im Schnitt 7 Stunden und über 460 Kilometer im Einsatz. Insgesamt bewältigten sie  44.000 Kilometer an 660 Stunden.

Einsatzspektrum von Lang-Lkw ist denkbar breit

Laut TCI-Chef Röhling handelt es sich bei den betrachteten Fahrten vor allem um Pendelfahrten und um Punkt-Punkt-Verkehre. Das Einsatzspektrum der Lang-Lkw ist damit denkbar breit: Es reicht von Komplettladung über Stückgut verkehre bis hin zu Hinterland- und Luftfrachtersatz-Verkehren. Bei Ladegut verhält es sich ähnlich. Von Automotive-Teilen über Lebensmittel bis hin zu Stückgut ist alles vertreten.

Matthias Rathmann, trans aktuell Chefredakteur

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17. Januar 2013
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