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Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes: Mindestlohn sorgt für Frust

Der Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) ist frustriert. Der Mindestlohn von 8,50 Euro, den die große Koalition aus CDU/CSU und SPD beschlossen hat, sorge bei den Mitgliedern für Unverständnis.

Ein Stundenlohn von 8,50 Euro ab 2015 bedeute eine Lohnsteigerung um fast zwölf Prozent. Zugrunde gelegt hat der LTV dabei sein letztes Angebot gegenüber der Gewerkschaft. Um das gegenfinanzieren zu können, müssten laut dem Verband alle Frachten sofort um vier Prozent teurer werden.

"Wer die Praxis und die Berichte des Bundesamtes für Güterverkehr kennt, weiß, dass das nur in wenigen Nischen gelingt", heißt es dazu in der Stellungnahme des LTV. Die Folge werde eine Reduzierung des Fuhrparks und des dazugehörigen Personals bis 2015 sein. Als Konsequenz fordert der LTV, dass die für den Mindestlohn vorgesehenen Ausnahmeregelungen über das Jahr 2017 hinausbestehen.

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Thomas Küppers

Datum

28. November 2013
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