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Kühne + Nagel: Partner in Deutschland gesucht

Der Logistikdienstleister Kühne + Nagel schlägt beim Gestalten seiner europäischen Stückgutverkehre einen neuen Weg ein. Stefan Paul, Geschäftsleitungsmitglied für den Landverkehr, lädt mittelständische Speditionen in Deutschland zur Zusammenarbeit ein.

"Ich kann mir eine sehr enge Kooperation mit mittelständischen Speditionen vorstellen", sagt Paul, der die Verantwortung für die Landverkehrssparte bei Kühne + Nagel im Februar 2013 übernommen hatte, im Gespräch mit der Fachzeitschrift trans aktuell.

"Der mögliche Speditionspartner hätte die Chance, unser Netz zu nutzen, und natürlich würde dieses von seinen zusätzlichen Mengen profitieren", bekräftigt Paul. "Es würde sich um eine echte Kooperation handeln. Wir haben also nicht die Absicht, jemandem unseren Kühne + Nagel- Stempel aufdrücken zu wollen." Als Partner kommen demnach Speditionen infrage, die in ihren jeweiligen Märkten oder Regionen die Platzhirsche sind und Anschluss an ein europäisches Netzwerk mit einer hohen Qualität suchten. Die jeweiligen Partner sollten über eine gute Kundenbasis verfügen und prozessorientiert arbeiten, wie es Paul formuliert, und das in Abhängigkeit von entsprechenden Leistungskennzahlen.

"Es geht ausdrücklich nicht um innerdeutsche Transporte, sondern um grenzüberschreitende", sagt der Kühne + Nagel-Spartenchef. Interessierte Partner dürften sich gerne direkt an ihn wenden. Das ausführliche Interview mit Stefan Paul lesen Sie in der neuen trans aktuell-Printausgabe (6/2014) auf Seite 18.

Matthias Rathmann, trans aktuell Chefredakteur

Autor

Foto

Kühne und Nagel

Datum

3. März 2014
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