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Foto: Karl-Heinz Augustin

Kraftstoffverbrauch optimieren

10 Tipps zum Spritsparen

Spritsparen leicht gemacht – zehn Tipps zur täglichen Bedienung des Lkw, die die jährlichen Kosten für Diesel drücken.

Regelmäßige Fahrtrainings

Selbst der beste Fahrer kann dazulernen. Doch das beste Training hilft nur wenig, wenn es nicht regelmäßig wiederholt wird. Deshalb sollte sich jeder Fahrer einmal pro Jahr weiterbilden. Besonders hilfreich sind Trainings auf dem eigenen Fahrzeug.

Reifendruck regelmäßig prüfen

Der richtige Reifendruck entscheidet maßgeblich über Verbrauch und Verschleiß. Die regelmäßige Kontrolle des Reifendrucks spart auf einfache Weise einiges an Geld.

Marschgeschwindigkeit anpassen

89 km/h sind bei den meisten Fahrern ohnehin passé. Tempo 85 ist mittlerweile weit verbreitet. Je nach Streckenprofil bietet sich Tempo 83 an. Dann passt das Verhältnis zwischen Verbrauch und Reichweite in der erlaubten Fahrzeit. Hier lassen sich leicht zwei Liter Diesel sparen und der Abstand nach vorn passt automatisch auch.

An den Luftwiderstand denken

Zu schwach gespannte Planen am Trailer, defekte Seitenverkleidungen oder auch unnötigerweise abstehende Teile der Ladung verschlechtern die Aerodynamik des Fahrzeugs, was besonders ab Tempo 60 mehr Arbeit für den Motor und damit einen höheren Dieselverbrauch bedeutet.

Früh hochschalten

Moderne Lkw erreichen das maximale Drehmoment und damit den besten Vortrieb bereits im niedrigen Drehzahlbereich. Auf den meisten Streckenabschnitten gilt: Je größer der gewählte Gang umso niedriger der Verbrauch.

Rollphasen nutzen

Schiebt das eigene Gewicht den Lkw in der Ebene oder bei leichtem Gefälle, sollte der Fahrer den größtmöglichen Gang einlegen und die sogenannte Schubphase nutzen. Bei eingelegtem Gang ohne Gas verbraucht der Lkw keinen Kraftstoff.

Technische Hilfsmittel nutzen

Verfügt der Lkw beispielsweise über einen GPS-Tempomaten, sollte der Fahrer diesen auch nutzen. Eitelkeit ist hier fehl am Platz und geht zu Lasten des Verbrauchs.

Abstand halten

Je größer der Abstand zum Vordermann ist, umso leichter lässt sich die Marschgeschwindigkeit halten. Regelmäßiges Abbremsen und Beschleunigen verbraucht reichlich Diesel.

Vor der Kuppe und am Ende des Gefälles Fuß vom Gas

Kurz vor einem Gefälle kann der Fahrer den Fuß vom Gas nehmen (oder den Tempomat abschalten) und bei sinkender Geschwindigkeit das Fahrzeug rollen lassen. Im Gefälle nimmt der Lkw die Geschwindigkeit wegen seines Gewichts von selbst wieder auf. Mit dem Schwung der Bergabfahrt rollt der Lkw in der Ebene eine ganze Weile ohne dabei Sprit zu verbrauchen. Verlängern lässt sich die Rollphase durch Herausnehmen des Gangs.

Mit Schwung in die Steigung

Kurz vor einem Berg ist es sinnvoll die Marschgeschwindigkeit aufs Maximum zu erhöhen. Mit dem Schwung aus der Ebene braucht der Lkw wesentlich weniger Kraftstoff am Berg.

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Datum

17. Juli 2015
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Von 1980 bis 2013 Betriebsprüfer Arbeitsschutz in Aachen auf dem Gebiet Sozialvorschriften für… Profil anzeigen Frage stellen
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