Seehaven, Kombiverkehr Zoom

Kombinierter Verkehr: 1000. Direktzug von Kiel nach Verona

Außergewöhnliche Partnerschaft zwischen Reederei und Kombiverkehr feiert Jubiläum.

Eine Kombination aus Schiff und Bahn im kombinierten Verkehr ist für Spediteure, die die Strecke Verona-Kiel-Göteborg abdecken wollen mittlerweile gelebter Alltag. Das zeigte der 1000. Zug, der gestern vom Seehafen Kiel gen Verona startete.

Die Firmen Kombiverkehr, Cemat und Stena Line bieten seit vier Jahren diese Relation in Zusammenarbeit mit dem Seehafen Kiel an. Zweimal in der Woche fährt ein offener Ganzzug die Strecke. Die weiteren drei Ganzzüge sind komplett vom Kunden Lkw Walter gebucht, der Komplettladungen auf dieser Relation versendet. Innerhalb von 24 Stunden legt der Zug die 1390 Kilometer lange Strecke zurück. In Kiel ist dann genügend Zeit, um die Trailer und Container auf eines der Schiffe nach Göteborg zu verladen. In zwei Teilpartien rollen sie vom Güterbahnhof Meimersdorf zum Schwedenkai.

In den vergangenen vier Jahren führte diese Verbindung zu einer Verlagerung von 557 Millionen Tonnenkilometern. Das entspricht in etwa 25.000 Ladeeinheiten. Wobei auf einen Zug mit einer Länge von 540 Metern etwa 30 Trailer passen. Die Tendenz ist weiter steigend. Im vergangenen Jahr verzeichnete der Seehafen Kiel ein Plus von 6,7 Prozent im kombinierten Ladungsverkehr und auch in diesem Jahre scheint der Trend weiter anzuhalten. Im ersten Quartal 2016 gab es ein Plus von 2,7 Prozent. Die Verbindung nach Verona hat daran einen großen Anteil. Für die Relation gibt es noch Luft nach oben. So könnten sich die Verantwortlichen vorstellen, die Zahl der offenen Abfahrten noch zu erhöhen.

Autor

Foto

Ralf Johanning

Datum

22. April 2016
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