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Knorr-Bremse: Ergebnis steigt um 53 Prozent

Knorr-Bremse hat auf ihrer Bilanzkonferenz die Jahresbilanz für 2014 veröffentlicht. Der Bremsenhersteller konnte seinen Umsatz eigenen Angaben zu Folge um 21 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro steigern (2013: 4,3 Milliarden Euro).

Der Auftragseingang stieg demnach auf eine Rekordniveau von 5,5 Milliarden Euro (2013: 4,75 Milliarden Euro). Dies führt Knorr-Bremse auf eine positive Marktentwicklung zurück.

Das Unternehmensergebnis machte eigenen Angaben zu Folge einen noch größeren Sprung als der Umsatz. So legte Knorr-Bremse um 53 Prozent auf 560 Millionen Euro zu (2013: 367 Millionen Euro). Dies entspreche einer Umsatzrendite von 10,8 Prozent (2013: 8,5 Prozent). "Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer langfristig angelegten strategischen Ausrichtung des Unternehmens", sagt Klaus Deller, Vorstandsvorsitzender von Knorr-Bremse. "Unsere Investitionen der letzten beiden Jahrzehnte tragen Früchte und bilden das Fundament dieses substanziellen Wachstums."

China als Wachstumstreiber

In der Region Europa, Afrika, Naher Osten stieg der Umsatz laut Unternehmensangaben um neun Prozent auf 2,45 Milliarden Euro. In Nord- und Südamerika konnte sich Knorr-Bremse demnach um 14 Prozent auf 1,16 Milliarden Euro steigern. Größter Wachstumstreiber war laut Knorr-Bremse hingegen die Region Asien und Australien. Hier stieg der Umsatz demnach um 54 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro. Hier habe man besonders vom Ausbau des chinesischen Hochgeschwindigkeitsnetzes sowie der wachsenden Nachfrage an Nahverkehrssystemen im Schienenbereich profitiert. Zudem habe man erstmals einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro erzielt.

Der Nutzfahrzeugbereich trage insgesamt mit 2,23 Milliarden Euro zum Gesamtumsatz bei (2013: 2,07 Milliarden Euro). Das Geschäft habe besonders die starke Nachfrage in Nordamerika, Europa und China getrieben. Dabei habe auch die nordamerikanische Tochter Bendix erstmals die Umsatzhürde von einer Milliarde US-Dollar übersprungen. Im Schienenfahrzeugbereich erhöhte Knorr-Bremse den Umsatz eigenen Angaben zu Folge deutlich auf 2,98 Milliarden Euro (2013: 2,25 Milliarden Euro).

Weiteres Wachstum

Für das laufende Geschäftsjahr gehe man zwar von einer zurückhaltenden globalen Wirtschaftsleistung aus, erwarte aber ein moderates Wachstum bei Umsatz und Ergebnis. "Unser Unternehmen ist kerngesund und wir wollen weiter wachsen", so Deller weiter. "Neben allen Anstrengungen, weiteres organisches Wachstum zu generieren, beschäftigen wir uns nicht weniger intensiv damit, unsere Ziele durch strategische Zukäufe zu erreichen." Zudem erwarte man mit dem Joint Venture mit Dongfeng einen wesentlichen Schub für die Ausweitung der eigenen Nutzfahrzeugaktivitäten in China.

Ford Transit Custom

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Oli Keinath / DIE HOFFOTOGRAFEN

Datum

24. März 2015
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