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Schmitz Cargobull: Joint Venture mit chinesischem Fahrzeugriesen

Der Trailer-Hersteller Schmitz Cargobull und der chinesische Fahrzeughersteller Dongfeng werden künftig bei der Produktion von Lkw-Anhängern zusammenarbeiten.

Ziel des am 16. November in Wuhan unterzeichneten Joint Ventures ist nach Angaben von Schmitz Cargobull die Schaffung von Synergieeffekten durch ein kombiniertes Angebot von Zugmaschinen und Sattelaufliegern.

Erster Schritt der Kooperation werde der Bau eines gemeinsamen Werks im ostchinesischen Wuhan. Laut Schmitz Cargobull soll hier in den nächsten fünf Jahren auf einer Werksfläche von 150.000 Quadratmetern eine Produktionsstätte entstehen, in der jährlich bis zu 40.000 Sattelauflieger produziert werden sollen. Das Investitionsvolumen für das Bauvorhaben beträgt nach Unternehmensangaben rund 100 Millionen Euro.

Derzeit arbeitet Schmitz Cargobull an den ersten Prototypen für den asiatischen Markt. Die geplante Serienproduktion soll 2014 beginnen. Vertrieb, Kundendienst und Serviceleistungen werden laut Trailerhersteller durch den chinesischen Partner übernommen.

Schmitz Cargobull will sich mit dem Joint Venture stärker auf den Weltmarkt für Lkw-Auflieger positionieren. „Gemeinsamt mit unserem Partner Dongfeng wird Schmitz Cargobull seine Globalisierungsstrategie auf dem chinesischen Markt fortsetzen“, sagt Vorstandvorsitzender Ulrich Schümer. Hier sieht Schümer Wachstumspotentiale, die die Münsteraner gemeinsam mit dem chinesischen Kooperationspartner ausschöpfen wollen. 

Die Dongfeng Motor Corporation gehört laut eigenen Angaben zu den drei größten Fahrzeugherstellern Chinas. Das Produktportfolio des Konzerns reicht von schweren Nutzfahrzeugen bis hin Pkw-Komponenten. Die Marke Dongfeng existiert seit 2003 am Markt und gehört zu fünfzig Prozent zum japanischen Motor-Konzern Nissan.

Knut Zimmer

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Datum

19. November 2012
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