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Indirekter Einkauf: Bosch gewinnt BME-Innovationspreis

Das Stuttgarter Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch hat den BME-Innovationspreis 2016 erhalten.

Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) würdigt das Unternehmen für seine Neustruktur des Indirekten Einkaufs im Konzern. Die Preisverleihung fand im Rahmen des 51. BME-Symposiums in Berlin statt.
Bosch sei es im Bereich Interner Einkauf gelungen, Bedarfe in den Materialfeldern zu bündeln, Beschaffungsprozesse weltweit zu standardisieren und die Kompetenzen der Mitarbeiter zu stärken, heißt es in einer Mitteilung des BME.

Bosch habe im Zuge der Umstrukturierung des Indirekten Einkaufs die weltweiten 230 Einkaufsabteilungen zusammengeführt. Alle 1.100 Mitarbieter des Bereichs werden zentral gesteuert. Damit könne man in den Regionen präsent sein und zudem die weltweite Materialfeldstrategie stärken. Darüber hinaus konnte Bosch administrative Aufgaben zugunsten von strategischen Aufgaben deutlich reduzieren und die Gesamtkosten der Einkaufsorganisation senken.
 
Im Einsatz hat Bosch etwa ein vereinfachtes benutzerfreundliches Bestellanforderungssystem. Darüber hinaus hat Bosch die zentrale Finanzbuchhaltung in die Prozess- und IT-Integration eingebunden.
 
"Mit der konsequenten und ganzheitlichen Neuausrichtung des Indirekten Einkaufs hat Bosch sich im Einkauf für die Zukunft aufgestellt", sagt Dr. Silvius Grobosch, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des BME und Jury-Mitglied.
Dem Indirekten Einkauf sei es gelungen, sich als Business Partner im Unternehmen zu etablieren, fügt er an. Eine globae Matrix-Organisation unterstützt durch eine Integrierte IT-Lösung habe dies ermöglicht.

Susanne Spotz, ETM online

Autor

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Bosch

Datum

10. November 2016
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