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Hallenreinigung: Reduziertes Risiko

Ein Hausbesuch bei Kärcher in Winnenden zeigt, wie eine gründliche Bodenreinigung das Verletzungsrisiko am Arbeitsplatz reduziert.

Sauberkeit am Arbeitsplatz dient in erster Linie nicht nur dem professionellen Auftritt eines Betriebes, sondern schmutzfreie Böden sind ein wesentlicher Bestandteil der Tritt- und Arbeitssicherheit. In den meisten Betrieben müssen Auszubildende noch schnell vor Feierabend, oft widerwillig und ohne Elan, den Boden putzen. Kärcher etwa bietet auf ­diesem Gebiet eine Vielzahl an unterschiedlichsten Reinigungsgeräten, um das Unfallrisiko in Betrieben zu minimieren.

Neben hoher Widerstandsfähigkeit und Rutschsicherheit müssen die verwendeten Böden auch gegen Säure und Laugen beständig sein. Insbesondere Flüssigkeiten und Schmutzpartikel verringern die Haftung und führen zu einem erhöhten Verletzungsrisiko. In den vergangenen Jahren hat sich in vielen Werkstätten die Feinsteinzeugfliese durchgesetzt. Sie erfüllt die hohen Anforderungen hinsichtlich Trittfestigkeit, Robustheit und ge­ringer Feuchtigkeitsaufnahme. Jedoch zieht sie durch eine Mikroporenstruktur Schmutz an.

Herkömmliche Reinigung nicht besonders gründlich

Aus diesem Grund ist nicht nur eine ­regelmäßige Reinigung entscheidend, sondern vor allen Dingen die Wahl einer geeigneten Maschine und des richtigen Reinigungsmittels. Viele Werkstätten scheuen die Anschaffungskosten für Reini­gungsmaschinen, da Besen, Schrubber und Dampfstrahler deutlich günstiger sind. Das Problem ist aber, dass der Boden nicht sofort nach der Reinigung trocken ist und Dreck in den Fugen zurückbleibt. Laut des schwäbischen Maschinenherstellers empfiehlt sich eine Scheuersaugmaschine mit Walzenschrubbkopf und Mikrofaserwalzen ab einer Fläche von 200 Quadratmetern.
Bei täglicher Reinigung im Werkstattbereich ist dafür nur ein Arbeitsgang ­nötig. Die Maschine benetzt den Boden, schrubbt mit starkem Anpressdruck und hoher Drehzahl die abgelagerten Schmutzpartikel von der Fliese und saugt die benötigte Flüssigkeit samt Dreck automatisch wieder ab. Positiver Nebeneffekt: Die Fliesen werden nicht nur porentief ­gereinigt, sondern behalten auch die ursprüngliche Optik.

Für Flächen kleiner als 200 Quadratmeter oder überstellte Flächen genügt zur Reinigung auch ein Hochdruckreiniger in Verbindung mit einem Flächenreiniger­aufsatz. Im Vergleich zum normalen Dampfstrahler wird dann keine große ­Fläche benetzt. Das Wasser lässt sich mit ­einem Nasssauger aufsaugen. Durch eine intensive Reinigung der Bodenbeläge im Werkstattbereich wird nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Unfallverhütung geleistet. Ein kleiner, positiver Nebeneffekt ist, dass die Auszubildenden gerne mit den neuen Spielzeugen sauber machen.

Autor

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Kärcher

Datum

16. Dezember 2015
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