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: Grippemedikamente machen Fahrer müde

Medikamente gegen Erkältungskrankheiten wie die Grippe können die Fahrtauglichkeit beeinträchtigen.

Das teilt der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz mit. Bei insgesamt 20 Prozent aller Unfälle seien Medikamente als Auslöser mit im Spiel. Die Krux bei einigen Medikamenten ist: Sie enthalten Koffein, das kurzfristig anregend wirkt. Die Wirkung lasse jedoch schnell nach. Danach ermüde der Fahrer durch das ebenfalls enthaltene Codein rasch. Reaktion, Aufmerksamkeit, Konzentration, Sehen, Gedächtnis, Motorik, Wahrnehmung und Kritikfähigkeit könnten dadurch beeinträchtigt werden. Der Kraftfahrer-Schutz rät daher grundsätzlich, Arzt und Apotheker zu fragen und den Beipackzettel zu lesen. Übrigens: Wer nach der Einnahme von Medikamenten fahruntauglich geworden ist und einen Unfall verursacht, wird nach den Erfahrungen des Automobilclubs voll zur Verantwortung gezogen - ähnlich wie bei Alkohol. Text: Georg Weinand Datum: 13.11.2009

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Datum

13. November 2009
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