Grammer profitierte im abgelaufenen Geschäftsjahr von der weltweit dynamischen Entwicklung in den Märkten für Landtechnik und Lkw sowie der hohen Exporttätigkeit der deutschen Automobilhersteller. Neben der anhaltend hohen Nachfrage trugen auch zahlreiche Produktneuanläufe zum zweistelligen Umsatzwachstum bei. Das vorläufige Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt bei 49 Millionen Euro (Vorjahr: 32,9 Millionen Euro) und erreichte ebenfalls einen neuen Spitzenwert.
Gegenüber dem Geschäftsjahr 2010 bedeutet dies eine Steigerung um rund 50 Prozent, trotz der teilweise starken Schwankungen an den Rohstoff- und Devisenmärkten im Jahr 2011. Die EBIT-Marge für das Gesamtjahr 2011 liegt voraussichtlich bei 4,5 Prozent (Vorjahr: 3,5 Prozent). Neben den positiven operativen Ergebnissen zeigte auch der Cash Flow eine erfreuliche Entwicklung und somit konnten die Nettofinanzverbindlichkeiten zum 31. Dezember 2011 gegenüber dem Vorjahresstichtag um über 20 Millionen auf nun 92 Millionen Euro abgebaut werden.
Aufgrund der positiven Ertragslage will der Grammer-Vorstand erstmals seit dem Jahr 2008 wieder eine Dividende ausschütten und die Aktionäre am Erfolg des Unternehmens teilhaben lassen. Über die Höhe des Dividendenvorschlags wird im März entschieden
Grammer: Rekordergebnis für 2011
Grammer, Automobilzulieferer und führender Hersteller von Sitzsystemen für Nutzfahrzeuge, hat heute vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 veröffentlicht. Im abgelaufenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatzzuwachs von 18 Prozent auf 1.093 Millionen Euro (Vorjahr: 929,7 Millionen Euro) und erzielte damit einen neuen Umsatzrekord in der über 50-jährigen Unternehmensgeschichte.
Autor: dpa
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