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Foto: Goodyear

Goodyear Zukunftspreis 2017

Reifenhersteller zeichnet Speditionen aus

Der Reifenhersteller Goodyear verleiht in diesem Jahr zum ersten Mal den Zukunftspreis an Unternehmen, die besondere Lösungen für die aktuellen Herausforderungen der Logistikbranche bieten. Im Juni wird der Sieger bekanntgegeben.

Fünf Speditionen haben laut Goodyear im Rahmen der Goodyear-Dialoginitiative "Driving Ahead" besonders geglänzt. Der Reifenhersteller gab nun die Nominierten bekannt. Die Spedition Bartkowiak aus Hildesheim (Niedersachsen) initiierte das Projekt "20-20-20", um den Verbrauch der Fahrzeuge bis zum Jahr 2020 auf 20 Liter pro 100 Kilometer zu verringern. Zu diesem Zweck nutzt Bartkowiak rollwiderstandsoptimierte Reifen wie die Fuelmax-Serie von Goodyear, Aerodynamik-Anbauteile und Leichtbaufahrzeuge. Diese und weiteren Maßnahmen zeigen laut Bartkowiak bereits erste Erfolge: Der Kraftstoffverbrauch sei schon jetzt dauerhaft auf unter 30 Liter pro 100 Kilometer gesunken.

Der Transporteur Anton Wattaul aus Pöchlarn (Niederösterreich) entwickelte eine Software, die die Daten der verschiedensten IT- und Telematiksysteme zusammenführt und auf die täglichen Anforderungen abstimmt. Die Spedition Gebrüder Schröder mit Sitz im Westerwaldkreis will die Gesamtbetriebkosten senken und setzt für diesen Zweck auf verschiedene Maßnahmen wie additivierten Kraftstoff, Leichtlauföle, Abstandsregeltempomaten und Spoilerpakete an Zugmaschinen und Aufliegern.

Camion setzt auf den Intermodalverkehr

Camion Transport aus Wil im Ostschweizer Kanton St. Gallen setzt auf den Intermodalverkehr. Zehn der Niederlassungen verfügen über eine Schienenanbindung, sodass nur ein Drittel der Fahrzeuge schweizweit unterwegs ist. Die restlichen zwei Drittel des Fuhrparks fahren im regionalen Verkehr. Laut Camion konnte der CO2-Ausstoß auf diese Weise um 25 Prozent reduziert werden.

Die Spedition Elflein aus Bamberg setzt Euro VI-Motoren, Lang-Lkw und einen Elektro-Lkw ein. Zudem baut sie Spoiler an und greift auf 2-Achs- anstelle von 3-Achs-Trailern zurück, wann immer es die Nutzlast zulässt.

"Den nominierten Kandidaten drücken wir die Daumen", unterstreicht Dieter Schölling, Director Commercial Tires für die Region Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Goodyear. Eine unabhängige Jury entscheidet nun, wer das Rennen um den Zukunftspreis 2017 gewinnt. Zu dem Jurorenkomitee gehören Prof. Dr. Dirk Lohre, Professor für Verkehrslogistik und logistische Dienstleistungen im Studiengang Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik an der Hochschule Heilbronn, Werner Bicker, Herausgeber des ETM-Verlags, Matthias Rathmann, Chefredakteur bei trans aktuell und eurotransport.de, Matthias Stenau, Global Account Manager bei Dekra sowie Henk Van Tuyl, Director Strategic Product & Technology Initiatives EMEA bei Goodyear.

Der Zukunftspreis wird alle zwei Jahre verliehen, erstmals 2017. Die nächste Auszeichnung erfolgt 2019. Alle Transportunternehmen, die in den Jahren 2017 und 2018 an den Experten-Talks der Dialoginitiative "Driving Ahead" teilnehmen, sind potenzielle Kandidaten für die nächste Shortlist. Mehr Informationen zum Zukunftsforum "Driving Ahead" finden Sie hier. Mehr Informationen zum Zukunftspreis hier.

Franziska Niess

Datum

24. Mai 2017
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