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Gewinn zurückgegangen: VW spürt Auswirkungen von Dieselskandal

Der Automobilkonzern konnte zwar zunächst sein operatives Ergebnis in den ersten drei Quartalen 2015 um 8,3 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro steigern - die Sondereinflüsse durch den Dieselskandal trüben die Zwischenbilanz allerdings.

Wie der Konzern mitteilt, konnte in den ersten neun M0onaten ein Umsatz von 160,3 Milliarden Euro generiert werden - das sind 8,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Jedoch belaufen sich die Sonderaufwendungen im Zusammenhang mit der Softwareproblematik bei den Dieselmotoren im dritten Quartal auf 6,7 Milliarden Euro. Damit sinkt der Gewinn nach Steuern auf 4,0 Milliarden Euro - nach 8,7 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Konzern hat auch die Prognosen für das Gesamtjahr nach unten korrigiert - demnach werde das Ergebnis "deutlich" unter dem des Vorjahres liegen.
Die Pkw-Marken Volkswagen, Audi, Skoda, Seat und Porsche konnten ihre Zwischenergebnisse jeweils steigern.

Volkswagen Nutzfahrzeuge erreicht ein operatives Ergebnis von 313 Millionen Euro, was leicht unter dem Wert des Vorjahres von 378 Millionen Euro liegt. Das operative Ergebnis der Lkw-Tochter Scania belief sich auf 748 Millionen Euro, was 48 Millionen mehr als im Vorjahr sind. Der Lkw-Hersteller verzeichnete einen leichten Einbruch von 304 auf 271 Millionen Euro in den ersten drei Quartalen.

Autor

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Karl-Heinz Augustin

Datum

28. Oktober 2015
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