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Fuso Canter 3C15: Fuso hat den Canter aufgepeppt

Leicht und wendig mit vielen Möglichkeiten für Aufbauer, so kennt man den Fuso Canter. Um den Klein-Lkw für die nächsten Jahre zu rüsten, hat Fuso noch einmal Hand angelegt. Ergebnis: eine neu gestaltete Kabine, Euro-5-Motoren, ein überarbeitetes Fahrwerk und – gravierendste Neuerung – das neue Doppelkupplungsgetriebe (DSG) Duonic.

Auf einer ersten Probefahrt konnte der Canter die Stärken des Getriebes eindrucksvoll demonstrieren. Ein kurzes Antippen des Joystick-Wahlhebels nach links und es kann im Automatikbetrieb losgehen. Das auf einem mechanischen Sechsgang-Schaltgetriebe basierende DSG-Getriebe mit zwei hydraulischen Nasskupplungen und elektronischer Steuerung hangelt sich sahnig-weich Gang für Gang nach oben.

Der Fahrer kann einen Eco-Modus per Tastendruck zuschalten

Zugkraftunterbrechungen sind so gut wie nicht wahrnehmbar, ist doch beim Beschleunigen schon immer der nächste Gang bereits eingelegt und kann daher übergangslos greifen. Die Übersetzung des Getriebes von 5,397 bis 0,701 dürfte für die meisten Einsatzbereiche passen. Sollte dies nicht der Fall sein, lässt sich der passende Gang immer noch durch kurzes Antippen des Wahlhebels nach unten oder oben wählen. Und soll’s betont sparsam zugehen, kann der Fahrer einen Eco-Modus per Tastendruck zuschalten.

Die Instrumente wurden auch erneuert

Unverändert sind Wendigkeit und Übersichtlichkeit  aufgrund der Frontlenkerbauweise. Gleichzeitig überzeugen Platzangebot und Geräuschdämmung der Kabine. Auch größere Fahrer finden hinter dem verstellbaren Lenkrad eine angenehme Sitzposition. Erneuert wurden auch die Instrumente. Sie bestehen aus jeweils einer Anzeige für Geschwindigkeit und die Drehzahl. Dazwischen sitzt ein Multifunktionsdisplay mit der Anzeige von Uhrzeit, Kilometerstand, Status des Partikelfilters, des eingelegten Gangs, einer Warnlampe für den Kraftstoffvorrat und eines Verbrauchsrechners.

Euro-5-Motoren übernehmen den Antrieb

Den Antrieb übernehmen Euro-5-Motoren mit drei Liter Hubraum. Sie leisten jetzt 96 kW (130 PS) bei einem maximalen Drehmoment von 300 Newtonmeter (Nm), 110 kW (150 PS) bei maximal 370 Nm sowie 129 kW (175 PS) bei einem maximalen Drehmoment von 430 Nm. Die Peripherie des Aggregats: zwei oben liegende, kettengetriebene Nockenwellen, vier Ventile pro Zylinder, Abgasturbolader mit variabler Turbinengeometrie, Common-Rail-Einspritzung und Piezo-Injektoren.

Andreas Wolf lastauto omnibus

Autor

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Andreas Wolf

Datum

15. Februar 2012
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