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Forschungsprojekt IMAGinE: Kooperation bringt Sicherheit

Der Straßenverkehr soll sicherer werden. Daran will auch das neue Forschungsprojekt IMAGinE (Intelligente Manöver Automatisierung – kooperative Gefahrenvermeidung in Echtzeit) einen Anteil haben. 

Im Fokus des Projekts stehen Fahrzeuge, die in Echtzeit miteinander kommunizieren und so für ein kooperatives Miteinander im Verkehr sorgen sollen. Dabei geht es laut dem Lkw-Hersteller MAN, einer der Partner des Projekts, darum, gemeinsam Gefahren zu erkennen und zu vermeiden. Dies sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum unfallfreien und vorausschauenden Fahren sowie zur Optimierung des Verkehrsflusses. MAN hat eigenen Angeben zu Folge den Part der Abstimmung bei nutzfahrzeugspezifischen Manövern inne. Dazu gehören demnach Lkw-Überholmanöver, das Auf- und Abfahren bei Autobahnausfahrten und die Abstandsregelung zu vorausfahrenden Fahrzeugen. Im Idealfall funktioniere dies nicht nur mit einzeln gesteuerten Fahrzeugen sondern auch mit Lkw-Platoons, die per Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation miteinander gekoppelt sind. 

Zwar unterstütze IMAGinE die Vision des vollautomatisierten, fahrerlosen Fahrens, wolle dabei aber den aktuell noch notwendigen Fahrer nicht vergessen. Man lege daher auch großen Wert auf eine Mensch-Maschine-Schnittstelle für kooperative Manöver. 

Am Projekt IMAGinE arbeiten insgesamt zwölf Partner zusammen: MAN, Opel, BMW, Daimler, Volkswagen, Bosch, Continental, das Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften, IPG Automotive, Nordsys, Hessen Mobil sowie die Universität München. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt mit 17,9 Millionen Euro.

Ford Transit Custom

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Foto-Ruhrgebiet/Fotolia

Datum

17. November 2016
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